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Pilze im Bayerischen Wald: aktuelle Aussichten & Prognose
Pilzwetter und Pilzticker im Bayerischen Wald: die aktuelle Pilzsituation, täglich neu aus Wetter und Bodenfeuchte.
Heute sieht es im Bayerischen Wald ungünstig aus. Der Boden ist feucht genug, doch andere Voraussetzungen passen noch nicht. Selbst bei diesen Pilzen reicht es kaum: Honiggelber Hallimasch und Violetter Rötelritterling.
Kurzfristig wird es voraussichtlich etwas schlechter.
Der Herbst läuft aus, die Hauptsaison ist vorbei. Mit dem ersten Dauerfrost endet sie endgültig.
Hier prägen fast überall Wälder die Landschaft. Am Waldbestand sind vor allem Fichte, Rotbuche und Tanne beteiligt. An einer Stelle sieht es besser aus als im übrigen Gebiet. Je höher man kommt, desto weniger läuft es.
Mittelgebirge mit Fichte und Buche, kühler und feuchter, Saison etwas später als im Alpenvorland.
Welche Arten stehen gerade gut da?
Verlauf und Ausblick
04.11. · 37/100 · Honiggelber Hallimasch
Bester Tag am 05.11.: Honiggelber Hallimasch (37/100). Fällt ab dem 06.11. deutlich.
Pilz-Alert: Bayerischer Wald
Erhalte eine Benachrichtigung, wenn die Aussichten in dieser Region spürbar steigen.
Pilz-Alert aktivieren: Bayerischer WaldHistorische Fundhäufigkeiten in dieser Region
So verteilen sich die gemeldeten Pilzfunde dieser Region über das Jahr (nach GBIF-Meldungen, im Verhältnis zum stärksten Monat).
- Jan wenig
- Feb wenig
- Mär wenig
- Apr mittel
- Mai wenig
- Jun mittel
- Jul mittel
- Aug viel
- Sep Hauptzeit
- Okt viel
- Nov wenig
- Dez wenig
- kaum
- wenig
- mittel
- viel
- Hauptzeit
Je höher der Balken, desto häufiger wurden in diesem Monat Pilze gemeldet, im Vergleich zum stärksten Monat der Region (Quelle: GBIF).
Häufig gemeldete Speisepilze:
- Gemeiner Steinpilz
- Echter Pfifferling
- Gemeiner Riesenschirmling
- Semmel-Stoppelpilz
- Totentrompete
- Speise-Morchel
- Wiesen-Champignon
- Edel-Reizker
Quelle: GBIF.org, aggregierte Häufigkeiten, keine konkreten Fundorte.
Saisonkalender typischer Arten
In diesen Monaten wachsen die typischen Pilzarten dieser Region laut Steckbrief.
Honiggelber Hallimasch
- Jan keine Saison
- Feb keine Saison
- Mär keine Saison
- Apr keine Saison
- Mai keine Saison
- Jun Saison
- Jul Saison
- Aug Saison
- Sep Saison
- Okt Saison
- Nov Saison, regional selten
- Dez keine Saison
Violetter Rötelritterling
- Jan keine Saison
- Feb keine Saison
- Mär keine Saison
- Apr keine Saison
- Mai keine Saison
- Jun keine Saison
- Jul keine Saison
- Aug keine Saison
- Sep Saison
- Okt Saison
- Nov Saison, regional selten
- Dez Saison, regional selten
Gemeiner Steinpilz
- Jan keine Saison
- Feb keine Saison
- Mär keine Saison
- Apr keine Saison
- Mai keine Saison
- Jun Saison
- Jul Saison
- Aug Saison
- Sep Saison
- Okt Saison
- Nov Saison, regional selten
- Dez keine Saison
Echter Pfifferling
- Jan keine Saison
- Feb keine Saison
- Mär keine Saison
- Apr keine Saison
- Mai keine Saison
- Jun Saison
- Jul Saison
- Aug Saison
- Sep Saison
- Okt Saison
- Nov Saison, regional selten
- Dez keine Saison
Gemeiner Riesenschirmling
- Jan keine Saison
- Feb keine Saison
- Mär keine Saison
- Apr keine Saison
- Mai keine Saison
- Jun keine Saison
- Jul Saison
- Aug Saison
- Sep Saison
- Okt Saison
- Nov Saison, regional selten
- Dez keine Saison
Totentrompete
- Jan keine Saison
- Feb keine Saison
- Mär keine Saison
- Apr keine Saison
- Mai keine Saison
- Jun keine Saison
- Jul keine Saison
- Aug Saison
- Sep Saison
- Okt Saison
- Nov Saison, regional selten
- Dez keine Saison
Blasser dargestellte Monate liegen laut Fundmeldungen außerhalb der Hauptsaison dieser Region.
Klima & Bodenfeuchte im Bayerischen Wald
Gemessen über das gesamte Waldnetz der Region.
- Bodenfeuchte Optimal
- Temperatur Ungünstig
Typische Wald- & Habitattypen im Bayerischen Wald
An den 4 Wald-Stichproben im Bayerischen Wald liegen laut CORINE Land Cover vor allem Nadelwald (4/4). Seehöhen zwischen 402 m und 1083 m.
Sammelregeln in dieser Region
- Erlaubte Menge
- Nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf („Handstraußregelung“). Kommerzielles Sammeln ist genehmigungspflichtig.
- Betreten & Zeiten
- Betretungsrecht des Waldes zur Erholung (Art. 141 Bayerische Verfassung / BayNatSchG). In Naturschutzgebieten gelten oft Sonderregeln.
- Schutzgebiete & geschützte Arten
- Besonders geschützte Arten (u. a. Steinpilze, Pfifferlinge, Morcheln nach BArtSchV) dürfen nur in geringen Mengen zum Eigenverzehr entnommen werden, sofern örtlich erlaubt.
Quelle: Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV § 2) & Bayerisches Naturschutzgesetz
Kurzüberblick ohne Rechtsberatung, vor Ort gelten Tafeln, Eigentumsrechte und aktuelle Verordnungen.
Worauf die Prognose beruht
FungiFind verknüpft Wetter, Bodenfeuchte und das saisonale Wachstumsmuster der Arten zu einer tagesaktuellen Einschätzung. Das ersetzt weder Ortskenntnis noch sichere Bestimmung, und ist keine Fundgarantie.
Häufige Fragen zu Pilzen im Bayerischen Wald
Gibt es aktuell Pilze im Bayerischen Wald?
Im Bayerischen Wald haben derzeit einige Arten nennenswerte Aussichten.
Welche Regeln gelten beim Pilzesammeln im Bayerischen Wald?
Nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf („Handstraußregelung“). Kommerzielles Sammeln ist genehmigungspflichtig. Betretungsrecht des Waldes zur Erholung (Art. 141 Bayerische Verfassung / BayNatSchG). In Naturschutzgebieten gelten oft Sonderregeln. Besonders geschützte Arten (u. a. Steinpilze, Pfifferlinge, Morcheln nach BArtSchV) dürfen nur in geringen Mengen zum Eigenverzehr entnommen werden, sofern örtlich erlaubt. Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV § 2) & Bayerisches Naturschutzgesetz
Welcher Tag ist im Bayerischen Wald in den nächsten Tagen am besten zum Pilzesammeln?
Voraussichtlich ist Donnerstag der beste Tag der Vorschau. Die Einschätzung für diesen Tag: ungünstig.
In welchen Monaten gibt es Pilze im Bayerischen Wald?
Nach den gemeldeten Funden wachsen Pilze im Bayerischen Wald vor allem in diesen Monaten: April, Juni, Juli, August, September und Oktober. Die meisten Funde fallen auf: September.
Gibt es einen Pilzticker im Bayerischen Wald?
Ja. Diese Seite ist der tägliche Pilzticker im Bayerischen Wald: Pilzwetter, aktuelle Pilzsituation und Prognose für die nächsten Tage, jeden Morgen neu berechnet. Für einzelne Waldstücke öffnest du die Karte.
Wann ist die beste Tageszeit zum Pilzesammeln im Bayerischen Wald?
Früh morgens nach feuchten Nächten sind die Bedingungen am besten.
Deine Lieblingsplätze im Bayerischen Wald im Blick behalten
Nutze die interaktive FungiFind-Karte, um exakte Waldstücke im Bayerischen Wald zu analysieren, und richte persönliche Alerts für deine besten Pilzreviere ein.
Nachbarregionen
Giftnotruf und Pilzberatung
FungiFind ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Verdacht auf Vergiftung sofort professionelle Hilfe holen.
Bei Lebensgefahr oder Bewusstlosigkeit: 112 anrufen.
Kein bundesweiter Giftnotruf, 7 regionale Zentren (Ortsvorwahl + 19240, Erfurt: 0361 730730). Bei Lebensgefahr: 112.
- Bayern: 089 192 40
- Berlin, Brandenburg: 030 192 40
- NRW: 0228 192 40
- Baden-Württemberg: 0761 192 40
- Nord (HH, HB, NI, SH): 0551 192 40
- RLP, Hessen, Saarland: 06131 192 40
- MV, SN, ST, TH: 0361 730730
- Notruf 112
Nummern und Links stammen aus verifizierten Quellen. Vor Ort gelten immer Tafeln und aktuelle Verordnungen.
Quellen
Prognose mit saisonalem Wachstumsmuster der Arten, keine Fundgarantie. Sammeln nur wo erlaubt; Bestimmung bleibt deine Verantwortung.