Stand: 18.09.2026
Pilze im Bayerischen Wald: aktuelle Aussichten & Prognose
Wer im Bayerischen Wald unterwegs ist, trifft auf sehr gute Aussichten für Steinpilz (64/100). Besonders der Südosten punktet gerade; Richtung Nordwesten bleibt es zurückhaltender. Bis zum 18.09. bleibt es stark, danach zeigt die Kurve nach unten. Gemessen wird an verschiedenen Waldstandorten der Region zwischen 402 m und 1083 m Höhe.
Pilz-Alert für Bayerischer Wald
Erhalte eine Benachrichtigung, wenn die Aussichten in dieser Region spürbar steigen.
Alert für Bayerischer Wald aktivierenVerlauf: 3 Tage zurück, 10 Tage voraus
Bester Tag: 18.09. — Steinpilz (64/100). Fällt ab dem 18.09. deutlich.
- Ab 23.09. führt Pfifferling (39/100).
- Ab 25.09. führt Semmelstoppelpilz (35/100).
Welche Arten stehen gerade gut da?
Klima & Bodenfeuchte im Bayerischen Wald
Gemessen über das gesamte Waldnetz der Region.
- Bodenfeuchte Sehr hoch
- Temperatur Optimal
- Regional-Vergleich Platz 1 von 43 – Spitzengruppe
Das Pilzwetter (Feuchte & Temperatur) ist derzeit hervorragend. Die Gesamtnote von 64/100 ergibt sich, weil sich manche Arten im Spätsommer noch vor dem absoluten Peak befinden.
Typische Wald- & Habitattypen im Bayerischen Wald
Die besten Fundchancen für Steinpilze und Pfifferlinge bieten im Bayerischen Wald vor allem Mykorrhiza-Partner wie Fichte, Rotbuche und Tanne. Achte auf moosige Nadelwaldränder und feuchte Buchenmischwälder.
Historische Fundhäufigkeiten in dieser Region
33.096 Historische Vorkommen über GBIF.org — Häufigkeiten in der Region, keine konkreten Fundorte.
- Steinpilz: 173
- Pfifferling: 104
- Semmelstoppelpilz: 39
- Riesenschirmpilz: 37
- Herbsttrompete: 13
- Morchel: 8
- Wiesenchampignon: 8
- Edelreizker: 1
Sammelregeln in dieser Region
- Erlaubte Menge
- Nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf („Handstraußregelung“). Kommerzielles Sammeln ist genehmigungspflichtig.
- Betreten & Zeiten
- Betretungsrecht des Waldes zur Erholung (Art. 141 Bayerische Verfassung / BayNatSchG). In Naturschutzgebieten gelten oft Sonderregeln.
- Schutzgebiete & geschützte Arten
- Besonders geschützte Arten (u. a. Steinpilze, Pfifferlinge, Morcheln nach BArtSchV) dürfen nur in geringen Mengen zum Eigenverzehr entnommen werden — sofern örtlich erlaubt.
Quelle: Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV § 2) & Bayerisches Naturschutzgesetz
Kurzüberblick ohne Rechtsberatung — vor Ort gelten Tafeln, Eigentumsrechte und aktuelle Verordnungen.
Worauf die Prognose beruht
FungiFind verknüpft Wetter, Bodenfeuchte und das saisonale Wachstumsmuster der Arten zu einer tagesaktuellen Einschätzung. Das ersetzt weder Ortskenntnis noch sichere Bestimmung — und ist keine Fundgarantie.
Häufige Fragen zu Pilzen im Bayerischen Wald
Gibt es aktuell Pilze im Bayerischen Wald?
Wer im Bayerischen Wald unterwegs ist, trifft auf sehr gute Aussichten für Steinpilz (64/100).
Welche Regeln gelten beim Pilzesammeln im Bayerischen Wald?
Nur geringe Mengen für den eigenen Bedarf („Handstraußregelung“). Kommerzielles Sammeln ist genehmigungspflichtig. Betretungsrecht des Waldes zur Erholung (Art. 141 Bayerische Verfassung / BayNatSchG). In Naturschutzgebieten gelten oft Sonderregeln. Besonders geschützte Arten (u. a. Steinpilze, Pfifferlinge, Morcheln nach BArtSchV) dürfen nur in geringen Mengen zum Eigenverzehr entnommen werden — sofern örtlich erlaubt. Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV § 2) & Bayerisches Naturschutzgesetz
Welche Pilze wachsen aktuell im Bayerischen Wald?
Aktuell stehen im Bayerischen Wald besonders Steinpilz, Pfifferling und Semmelstoppelpilz gut da.
Wann und wo lohnt sich die Pilzsuche im Bayerischen Wald?
Im 14-Tage-Fenster peakt die Prognose am 17.09. (64/100). Analysierte Waldlagen liegen zwischen 402 m und 1083 m Seehöhe.
Welche Verwechslungsgefahren gibt es beim Pilzesammeln im Bayerischen Wald?
Besonders Einsteiger müssen essbare Arten wie den Steinpilz vom Gallenröhrling oder Champignons vom hochgiftigen Knollenblätterpilz unterscheiden können. Bei geringsten Zweifeln gilt: Pilz stehen lassen oder einen regionalen Pilzsachverständigen konsultieren.
Wann ist die beste Tageszeit zum Pilzesammeln im Bayerischen Wald?
Früh morgens nach feuchten Nächten sind die Bedingungen am besten. Der Boden ist noch feucht, und die Sicht im Wald ist optimal, bevor andere Sammler unterwegs sind.
Deine Lieblingsplätze im Bayerischen Wald im Blick behalten
Nutze die interaktive FungiFind-Karte, um exakte Waldstücke im Bayerischen Wald zu analysieren, und richte persönliche Alerts für deine besten Pilzreviere ein.
Prognose mit saisonalem Wachstumsmuster der Arten — keine Fundgarantie. Sammeln nur wo erlaubt; Bestimmung bleibt deine Verantwortung.