FungiFindFungiFind

FungiFind › Pilzarten

Spitzschuppiger Stachel-Schirmling

Lepiota aspera (Pers.) Quél. · Agaricaceae

Ungenießbar

Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Bestimmung in 5 Schritten

Der Spitzschuppige Stachel-Schirmling ist ein mittelgroßer Schirmling mit braunem Hut und nadelförmigen Schuppen. Er ist ungenießbar und wird nicht gegessen.

Hut5 bis 12 cm
SaisonJuli bis Oktober
Sporenpulverweiß
FamilieAgaricaceae
  1. Hut. Der Hut ist 5 bis 12 cm breit (bis 15 cm), braun mit spitz zulaufenden, abstehenden Schuppen.
  2. Unterseite. Die Lamellen sind weiß, frei und werden im Alter rosa.
  3. Stiel, Ring und Volva. Der Stiel ist kräftig, bräunlich, mit großem, häutigem, hängendem Ring, der sich nicht verschieben lässt, und verdickter bis knolliger Basis ohne Volva.
  4. Geruch und Geschmack. Er riecht unangenehm nach Leuchtgas, nicht kosten.
  5. Verfärbung und Fleisch. Das Fleisch ist weiß und verfärbt sich nicht.

Verwechslungsgefahr

Er ist ungenießbar, verwechsle ihn deshalb nicht mit dem essbaren Parasol.

Gemeiner Riesenschirmling Macrolepiota procera

essbar
Gemeiner Riesenschirmling
Foto: Fredy.00 · Public domain · Wikimedia Commons

Er wird viel größer (Hut 10 bis 30 cm), riecht angenehm nussig, hat einen braun genatterten Stiel und einen dicken, doppelten, verschiebbaren Ring. Der Spitzschuppige Stachel-Schirmling riecht dagegen unangenehm nach Leuchtgas und hat einen hängenden, nicht verschiebbaren Ring.

Auf der Karte ansehen

Direkter Vergleich

Spitzschuppiger Stachel-SchirmlingFleischbräunlicher SchirmlingGift-RiesenschirmlingGemeiner Riesenschirmling
Hut5 bis 12 cm breit, braun, spitze abstehende Schuppen2 bis 5 cm, jung rotbraun, rosabraune Schuppen10 bis 20 cm, braune Schuppen auf hellem Grund10 bis 30 cm, jung paukenschlägelförmig, Schuppen
UnterseiteLamellen weiß, frei, im Alter rosaLamellen weiß, frei, ziemlich dichtLamellen weiß, frei, dichtLamellen weiß, frei, dicht, Ringwulst am Stiel
Stielkräftig, bräunlich, großer Ringkurz, rosabraun gegürtet, Ringzoneglatt, weißlich, Knolle scharf gerandetbis 40 cm, schlank, genattert, Doppelring
Konsistenzweiß und verfärbt sich nichtweißlich, dünnfleischigweiß, rötet bei Verletzung safranrotweiß, im Hut weich, Stiel faserig
SpeisewertUngenießbarTödlich giftigGiftigEssbar

Alle Doppelgänger im Überblick →

Lebensraum & Saison

Humose Waldränder und Wiesenränder. Vom Tiefland bis ins Bergland.

Baumpartner

BucheEiche

Laubbäume, oft Buche und Eiche.

Saison

möglich gut Hauptsaison

In Laubwäldern und Parks.

Pilzregionen mit täglicher Prognose

Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.

Alle Pilzregionen →

Sicherheit

Nie essen ohne sichere Bestimmung. Ungenießbar: Sammle ihn nicht für die Küche.

Hinweise für dein Land

Deutschland

Giftnotruf:

Giftnotruf Berlin030 19240Giftinformationszentrum München089 19240GIZ-Nord Göttingen0551 19240

Notruf: 112

Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Österreich

Giftnotruf:

Vergiftungsinformationszentrale (VIZ)01 406 43 43

Notruf: 112 · 144

Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.

Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.

Schweiz

Giftnotruf:

Tox Info Suisse145

Notruf: 144 · 112

Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).

Warum nicht essbar

Ungenießbar.

Kleiner als der Parasol, Ring und Stielbasis genau prüfen.

Häufige Fragen

Ist der Spitzschuppige Stachel-Schirmling essbar?

Nein, der Spitzschuppige Stachel-Schirmling ist ungenießbar. Verwechsle ihn deshalb nicht mit dem essbaren Parasol.

Wann und wo wächst der Spitzschuppige Stachel-Schirmling?

Der Spitzschuppige Stachel-Schirmling wächst von Juli bis Oktober in Laubwäldern und Parks, an humosen Wald- und Wiesenrändern, oft unter Buche und Eiche.

Mit welchen Doppelgängern kann man den Spitzschuppigen Stachel-Schirmling verwechseln?

Verwechseln kann man ihn mit dem Gemeinen Riesenschirmling (Parasol), dem Gift-Riesenschirmling und dem Fleischbräunlichen Schirmling. Der Gemeine Riesenschirmling wird viel größer (Hut 10 bis 30 cm), riecht angenehm nussig und hat einen braun genatterten Stiel mit dickem, verschiebbarem Doppelring, der Spitzschuppige Stachel-Schirmling riecht dagegen unangenehm nach Leuchtgas und hat einen hängenden, nicht verschiebbaren Ring. Beim Gift-Riesenschirmling ist der Stiel glatt und nicht genattert, die Knolle scharf gerandet, und das Fleisch rötet beim Anschneiden. Der Fleischbräunliche Schirmling ist deutlich kleiner, sein Hut misst meist unter 5 cm, er ist tödlich giftig, und sein Stiel ist rosabraun gegürtelt mit einer Ringzone.

Woran erkennt man den Spitzschuppigen Stachel-Schirmling?

Das Sporenpulver ist weiß. Der Hut ist 5 bis 12 cm breit (bis 15 cm), braun mit spitz zulaufenden, abstehenden Schuppen.

Verwandte Arten

Pilzkarte öffnen Pilztrainer: Teste dich

Quellen

Bildnachweise

Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.

Pilzkarte öffnen