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Wiesen-Champignon (Agaricus campestris)

Referenzfoto: Wiesen-Champignon
Bildnachweis: Archenzo · CC BY-SA · Quelle

Der Wiesen-Champignon ist ein weißer Lamellenpilz gedüngter Wiesen und Weiden mit rosa bis schokoladenbraunen Lamellen. Er ist ein beliebter Speisepilz, hat aber gefährliche weiße Doppelgänger.

Wissenschaftlicher Name: Agaricus campestris

Merkmale

Der Hut ist 3 bis 10 cm breit, weiß bis cremefarben, seidig glatt bis fein schuppig und am Rand oft mit Velumresten. Die Lamellen sind frei, jung lebhaft rosa, später schokoladen- bis schwarzbraun und nie rein weiß. Der Stiel ist kurz, weiß, mit schmalem, vergänglichem Ring und gerader, nicht knolliger Basis ohne Volva. Er riecht angenehm pilzig und nie nach Tinte oder Phenol. Das Fleisch ist weiß und rötet beim Anschneiden leicht; es gilbt nicht, auch nicht in der Stielbasis. schokoladen- bis schwarzbraun

Lebensraum

Kein Baumpartner; er wächst auf Wiesen, Weiden, Pferdekoppeln, in Parks und Gärten.. Mäßig gedüngte, stickstoffreiche Böden.. Vor allem in tieferen, wärmeren Lagen.

Saison

Juli bis Oktober Nach ausgiebigen Regenfällen oft massenhaft.

Wetter und Fruchten

Rosa bis schokoladenbraune Lamellen, Basis nicht gilbend. Karbol-Champignon und Knollenblätterpilze ausschließen.

Verwechslungsgefahr

Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Seine Lamellen bleiben immer rein weiß, und die Stielbasis steckt in einer häutigen, sackartigen Volva. Frühlings-Knollenblätterpilz: Rein weiß mit weißen Lamellen, Ring und sackartiger Volva; graben die Stielbasis immer ganz aus. Karbol-Champignon: Er gilbt beim Reiben am Hutrand und in der Stielbasis chromgelb und riecht nach Tinte oder Phenol.

Weitere Regionen

Weitere Arten

FAQ

Was zeigt die Karte?

Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.

Kann ich den Pilz essen?

Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.

Wiesen-Champignon: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Mindestens 15 Minuten garen. Weiße Champignons werden immer wieder mit tödlichen Knollenblätterpilzen verwechselt; prüfe Lamellenfarbe und Stielbasis.

Wiesen-Champignon: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juli bis Oktober. Nach ausgiebigen Regenfällen oft massenhaft. Partner und Standort: Kein Baumpartner; er wächst auf Wiesen, Weiden, Pferdekoppeln, in Parks und Gärten. Boden: Mäßig gedüngte, stickstoffreiche Böden. Höhenlage: Vor allem in tieferen, wärmeren Lagen.

Wiesen-Champignon: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Kegelhütiger Knollenblätterpilz (Amanita virosa, tödlich giftig): Seine Lamellen bleiben immer rein weiß, und die Stielbasis steckt in einer häutigen, sackartigen Volva. Weitere Doppelgänger: Frühlings-Knollenblätterpilz, Karbol-Champignon.

Wann lohnt sich die Tour?

Rosa bis schokoladenbraune Lamellen, Basis nicht gilbend. Karbol-Champignon und Knollenblätterpilze ausschließen.