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Karbol-Champignon (Agaricus xanthodermus)
Der Karbol-Champignon sieht essbaren Champignons sehr ähnlich, gilbt aber beim Reiben sofort chromgelb und riecht nach Tinte oder Phenol. Er wächst in Gärten, Parks und Wäldern.
Wissenschaftlicher Name: Agaricus xanthodermus
Merkmale
Der Hut ist 5 bis 15 cm breit, weiß bis grauweiß, jung oft trapezförmig mit abgeflachtem Scheitel. Die Lamellen sind jung blassrosa, dann schokoladenbraun. Der Stiel ist weiß mit großem, hängendem Ring und knolliger Basis, deren Fleisch im Anschnitt leuchtend chromgelb wird. Eine Volva fehlt. Er riecht unangenehm nach Karbol, Tinte oder Phenol, besonders beim Zerreiben der Stielbasis oder beim Erhitzen. Das Fleisch ist weiß und gilbt an Hutrand und Stielbasis sofort intensiv chromgelb. schokoladenbraun
Lebensraum
Kein fester Baumpartner; Gärten, Parks, Wiesen, Wälder.. Nährstoffreiche Böden.. Vor allem tiefere Lagen.
Saison
Sommer bis Herbst.
Wetter und Fruchten
Giftig: Basis gilbt stark, Geruch nach Karbol/Tinte. Nie mit Wiesenchampignon verwechseln.
Verwechslungsgefahr
Weißer Anis-Champignon: Er riecht nach Anis, gilbt gleichmäßig schwächer und nicht verstärkt in der Stielbasis. Wiesen-Champignon: Sein Fleisch rötet leicht und gilbt nicht. Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Er hat rein weiße Lamellen und eine Volva.
Weitere Regionen
Weitere Arten
FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Karbol-Champignon: Ist die Art essbar?
Nein, die Art ist giftig. Häufigste Ursache von Pilzvergiftungen in manchen Regionen; reib immer am Hutrand und schneide die Stielbasis an. Bei Verdacht auf eine Vergiftung rufst du sofort den Giftnotruf an (AT 01 406 43 43, DE regionaler Giftnotruf).
Karbol-Champignon: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von Mai bis Oktober. Partner und Standort: Kein fester Baumpartner; Gärten, Parks, Wiesen, Wälder. Boden: Nährstoffreiche Böden. Höhenlage: Vor allem tiefere Lagen.
Karbol-Champignon: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Kegelhütiger Knollenblätterpilz (Amanita virosa, tödlich giftig): Er hat rein weiße Lamellen und eine Volva. Weitere Doppelgänger: Weißer Anis-Champignon, Wiesen-Champignon.
Wann lohnt sich die Tour?
Giftig: Basis gilbt stark, Geruch nach Karbol/Tinte. Nie mit Wiesenchampignon verwechseln.