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Schopf-Tintling (Coprinus comatus)
Der Schopf-Tintling ist ein hoher, walzenförmiger, weiß geschuppter Pilz an Wegrändern und auf Rasen. Jung ist er ein guter Speisepilz, im Alter zerfließt er zu schwarzer Tinte.
Wissenschaftlicher Name: Coprinus comatus
Merkmale
Der Hut ist 5 bis 15 cm hoch, walzen- bis glockenförmig, weiß mit sparrig abstehenden, bräunlichen Schuppen und brauner Scheitelkappe. Die Lamellen sind sehr dicht, jung weiß, dann rosa und schließlich schwarz und zerfließend. Der Stiel ist weiß, hohl, schlank und trägt einen losen, beweglichen, häutigen Ring. Eine Volva fehlt. Er riecht und schmeckt mild. Das Fleisch ist weiß und zart und wird vom Rand her rosa und dann schwarz. schwarz
Lebensraum
Kein Baumpartner; Wegränder, Wiesen, gedüngte Rasenflächen, auch mitten in Siedlungen.. Stickstoffreiche, gestörte Böden.. Vom Tiefland bis ins Bergland.
Saison
April bis November Höhepunkt meist im September.
Wetter und Fruchten
Schnell zerfließend; jung essbar. Nach Schauern auf offenen Flächen oft über Nacht sichtbar.
Verwechslungsgefahr
Falten-Tintling: Sein Hut ist grau, glatt und ohne Schuppen; zusammen mit Alkohol löst er das Coprin-Syndrom aus. Specht-Tintling: Sein Hut ist schwarzbraun mit weißen Velumflecken wie ein Spechtgefieder. Junge Weiße Knollenblätterpilze: Sie haben eine Volva an der Stielbasis und bleiben rein weiß, ohne Schuppen, Tinte oder schwarze Lamellen.
Weitere Regionen
Weitere Arten
FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Schopf-Tintling: Ist die Art essbar?
Ja, die Art gilt als Speisepilz. Gut durchgaren. Nur ganz junge Exemplare mit rein weißen Lamellen verwenden und sofort verarbeiten.
Schopf-Tintling: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von April bis November. Höhepunkt meist im September. Partner und Standort: Kein Baumpartner; Wegränder, Wiesen, gedüngte Rasenflächen, auch mitten in Siedlungen. Boden: Stickstoffreiche, gestörte Böden. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.
Schopf-Tintling: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Junge Weiße Knollenblätterpilze (Amanita virosa, tödlich giftig): Sie haben eine Volva an der Stielbasis und bleiben rein weiß, ohne Schuppen, Tinte oder schwarze Lamellen. Weitere Doppelgänger: Falten-Tintling, Specht-Tintling.
Wann lohnt sich die Tour?
Schnell zerfließend; jung essbar. Nach Schauern auf offenen Flächen oft über Nacht sichtbar.