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Falscher Pfifferling

Hygrophoropsis aurantiaca (Wulfen) Maire · Hygrophoropsidaceae

Auch: Orangegelber Gabelblättling

Ungenießbar

Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Bestimmung in 5 Schritten

Der Falsche Pfifferling ist ein orangefarbener Trichterpilz mit echten, dünnen, gegabelten Lamellen. Er wächst auf Nadelstreu und morschem Holz und wird oft für einen Pfifferling gehalten.

Hut2 bis 8 cm
SaisonAugust bis Dezember
Sporenpulverweiß bis cremefarben
FamilieHygrophoropsidaceae
  1. Hut. Der Hut ist 2 bis 8 cm breit, orange bis orangegelb, fein filzig, trichterförmig mit eingerolltem Rand.
  2. Unterseite. Die Lamellen sind kräftig orange, dünn, dicht, mehrfach gegabelt und lassen sich leicht vom Hut lösen.
  3. Stiel, Ring und Volva. Der Stiel ist orangebräunlich, oft dunkler als der Hut. Ring und Volva fehlen.
  4. Geruch und Geschmack. Er riecht unauffällig, nicht nach Aprikosen.
  5. Verfärbung und Fleisch. Das Fleisch ist weich, dünn und blassorange.

Verwechslungsgefahr

Kein Speisepilz; er wird in größeren Mengen von manchen Menschen nicht vertragen.

Direkter Vergleich

Falscher PfifferlingDunkler ÖlbaumtrichterlingEchter Pfifferling
Hutbreit, 2 bis 8 cmkräftig orange, büscheligbreit, 2 bis 10 cm
UnterseiteLamellen kräftig orange, dünn, dichtechte, scharfe Lamellenstumpfe, dicke Leisten statt dünner Lamellen
Stielorangebräunlich, oft dunkler, Ring und Volva fehlenorange, zur Basis verjüngt, büschelig verwachsenvoll, gelb, nach unten verjüngt, nicht abgesetzt
KonsistenzFleisch weichFleisch gelblich bis orangeFleisch fest, Geruch fruchtig
SpeisewertUngenießbarGiftigEssbar

Alle Doppelgänger im Überblick →

Lebensraum & Saison

Saure Böden, Nadelstreu, morsches Holz. Vom Tiefland bis ins Bergland.

Baumpartner

KieferFichte

Nadelwald, Heiden; Kiefer, Fichte.

Saison

möglich gut Hauptsaison

Besonders nach trockenen Sommern.

Pilzregionen mit täglicher Prognose

Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.

Alle Pilzregionen →

Sicherheit

Nie essen ohne sichere Bestimmung. Kein Speisepilz: Sammle ihn nicht für die Küche.

Hinweise für dein Land

Deutschland

Giftnotruf:

Giftnotruf Berlin030 19240Giftinformationszentrum München089 19240GIZ-Nord Göttingen0551 19240

Notruf: 112

Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Österreich

Giftnotruf:

Vergiftungsinformationszentrale (VIZ)01 406 43 43

Notruf: 112 · 144

Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.

Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.

Schweiz

Giftnotruf:

Tox Info Suisse145

Notruf: 144 · 112

Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).

Naturschutz und Sammelregeln

Nicht besonders geschützt.

Salzburg: Sammeln ungenießbarer Pilze verboten.

Rote Liste Deutschland: Ungefährdet

Warum nicht essbar

Geringer Speisewert; in größeren Mengen bei manchen Personen leichte Magen-Darm-Beschwerden.

Sammle ihn nicht zum Essen.

Häufige Fragen

Falscher Pfifferling: Ist die Art essbar?

Nein, die Art gilt als ungenießbar. Kein Speisepilz; er wird in größeren Mengen von manchen Menschen nicht vertragen.

Falscher Pfifferling: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von August bis Dezember. Besonders nach trockenen Sommern. Partner und Standort: Nadelwald, Heiden; Kiefer, Fichte. Boden: Saure Böden, Nadelstreu, morsches Holz. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.

Falscher Pfifferling: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Dunkler Ölbaumtrichterling (Omphalotus olearius, giftig): Er wächst büschelig an Laubholz und ist größer. Weitere Doppelgänger: Echter Pfifferling.

Verwandte Arten

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Quellen

Bildnachweise

Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.

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