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Gallen-Röhrling (Tylopilus felleus)
Der Gallenröhrling ist der klassische Doppelgänger des Steinpilzes. Er hat ein grobes, dunkles Netz am Stiel, im Alter rosa Röhren und schmeckt extrem bitter.
Wissenschaftlicher Name: Tylopilus felleus
Merkmale
Der Hut ist 5 bis 15 cm breit, hell- bis olivbraun, trocken und fein samtig. Die Röhren sind jung weiß, dann schmutzig rosa und quellen im Alter vor; sie blauen nicht. Der Stiel ist ocker- bis gelbbraun mit grobem, dunkelbraunem Netz. Ring und Volva fehlen. Eine winzige Geschmacksprobe an der Schnittfläche zeigt sofort die starke Bitterkeit; ausspucken. Das Fleisch ist weiß und verfärbt sich kaum. rosabraun
Lebensraum
Nadelbäume, vor allem Fichte und Kiefer, auch Laubwald.. Saure, nährstoffarme Böden, oft auf morschem Holz oder Stümpfen.. Vom Tiefland bis ins Bergland.
Saison
Juni bis Oktober Saison meist Ende September vorbei.
Wetter und Fruchten
Ungenießbar bitter. Rosa Poren und Netzstiel — klassischer Steinpilz-Doppelgänger nach Regen.
Verwechslungsgefahr
Gemeiner Steinpilz: Er hat ein feines, weißes Netz und olivgelbe Röhren im Alter und schmeckt mild. Maronen-Röhrling: Seine gelben Röhren blauen auf Druck, und der Stiel hat kein Netz. Gemeiner Birkenpilz: Er hat schwarze Schuppen statt eines Netzes am Stiel.
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FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Gemeiner Gallenröhrling: Ist die Art essbar?
Nein, die Art gilt als ungenießbar. Ein einziges Exemplar macht eine ganze Mahlzeit bitter; er gilt zudem als schwach giftig.
Gemeiner Gallenröhrling: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juni bis Oktober. Saison meist Ende September vorbei. Partner und Standort: Nadelbäume, vor allem Fichte und Kiefer, auch Laubwald. Boden: Saure, nährstoffarme Böden, oft auf morschem Holz oder Stümpfen. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.
Gemeiner Gallenröhrling: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Gemeiner Steinpilz (Boletus edulis, essbar): Er hat ein feines, weißes Netz und olivgelbe Röhren im Alter und schmeckt mild. Weitere Doppelgänger: Maronen-Röhrling, Gemeiner Birkenpilz.
Wann lohnt sich die Tour?
Ungenießbar bitter. Rosa Poren und Netzstiel — klassischer Steinpilz-Doppelgänger nach Regen.