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Gemeiner Schwefel-Ritterling

Tricholoma sulphureum (Bull.) P.Kumm. · Tricholomataceae

Auch: Schwefel-Ritterling

☠ Giftig

Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Bestimmung in 5 Schritten

Der Gemeine Schwefel-Ritterling ist ein durchgehend schwefelgelber Ritterling mit starkem Geruch nach Leuchtgas. Er ist schwach giftig und bitter.

Hut3 bis 8 cm
SaisonAugust bis Dezember
Sporenpulverweiß
FamilieTricholomataceae
  1. Hut. Der Hut ist 3 bis 8 cm breit, schwefelgelb bis bräunlich gelb, trocken.
  2. Unterseite. Die Lamellen sind schwefelgelb, entfernt stehend und dick.
  3. Stiel, Ring und Volva. Der Stiel ist schwefelgelb, faserig. Ring und Volva fehlen.
  4. Geruch und Geschmack. Er riecht stark nach Leuchtgas.
  5. Verfärbung und Fleisch. Das Fleisch ist schwefelgelb.

Verwechslungsgefahr

Schwach giftig und riecht stark nach Leuchtgas.

Direkter Vergleich

Gemeiner Schwefel-RitterlingGrünlingEchter Pfifferling
Hutbreit, 3 bis 8 cmgrünlich, klebrigbreit, 2 bis 10 cm
UnterseiteLamellen schwefelgelb, entfernt stehend, dickLamellen schwefel- bis zitronengelb, ausgebuchtet, dichtLeisten statt Lamellen
Stielschwefelgelb, faserig, Ring und Volva fehlengelb, kurz und kräftig, Ring und Volva fehlenvoll, gelb, nach unten verjüngt, nicht abgesetzt
KonsistenzFleisch schwefelgelbGeruch mehligFleisch weißlich bis blassgelb, Geruch fruchtig
SpeisewertGiftigGiftigEssbar

Alle Doppelgänger im Überblick →

Lebensraum & Saison

Kalkhaltige Böden. Vom Tiefland bis ins Bergland.

Baumpartner

EicheRotbucheKieferFichteTanne

Eiche, Rotbuche, auch Kiefer, Fichte, Tanne.

Saison

möglich gut Hauptsaison

Pilzregionen mit täglicher Prognose

Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.

Alle Pilzregionen →

Sicherheit

Nie essen ohne sichere Bestimmung. Giftpilz: Nicht essen. Bei Verdacht auf Verzehr sofort den Giftnotruf anrufen.

Hinweise für dein Land

Deutschland

Giftnotruf:

Giftnotruf Berlin030 19240Giftinformationszentrum München089 19240GIZ-Nord Göttingen0551 19240

Notruf: 112

Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Österreich

Giftnotruf:

Vergiftungsinformationszentrale (VIZ)01 406 43 43

Notruf: 112 · 144

Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.

Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.

Schweiz

Giftnotruf:

Tox Info Suisse145

Notruf: 144 · 112

Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).

Naturschutz und Sammelregeln

Nicht besonders geschützt.

Salzburg: Sammeln giftiger Pilze verboten.

Rote Liste Deutschland: Ungefährdet

Vergiftung

GiftNicht näher bekannt.
SyndromGastrointestinales Syndrom.
SymptomeSchweißausbrüche, Magenschmerzen, Durchfall.
LatenzzeitWenige Stunden.
Sofortmaßnahmen: Ruf sofort den Giftnotruf an (AT 01 406 43 43, DE regionaler Giftnotruf, z. B. 030 19240) und bei schweren Symptomen den Notruf 144 oder 112. Löse kein Erbrechen aus und gib weder Milch noch Salzwasser. Heb Pilzreste, Putzabfälle und Erbrochenes für die Bestimmung auf und informiere alle, die mitgegessen haben, denn auch sie sollten sich untersuchen lassen.

Häufige Fragen

Gemeiner Schwefel-Ritterling: Ist die Art essbar?

Nein, die Art ist giftig. Schwach giftig und riecht stark nach Leuchtgas. Bei Verdacht auf eine Vergiftung rufst du sofort den Giftnotruf an (AT 01 406 43 43, DE regionaler Giftnotruf).

Gemeiner Schwefel-Ritterling: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von August bis Dezember. Partner und Standort: Eiche, Rotbuche, auch Kiefer, Fichte, Tanne. Boden: Kalkhaltige Böden. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.

Gemeiner Schwefel-Ritterling: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Grünling (Tricholoma equestre, giftig): Er hat einen grünlichen, klebrigen Hut und riecht mehlig. Weitere Doppelgänger: Echter Pfifferling.

Verwandte Arten

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Quellen

Bildnachweise

Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.

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