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Satans-Röhrling (Rubroboletus satanas)
Der Satans-Röhrling ist ein massiger Röhrling mit hellgrauem Hut, roten Poren und rot genetztem, bauchigem Stiel. Er wächst vor allem auf Kalk unter Laubbäumen und ist giftig.
Wissenschaftlicher Name: Rubroboletus satanas
Merkmale
Der Hut ist 10 bis 25 cm breit, weißgrau bis hell olivgrau, später mit Rosatönen am Rand. Die Röhren sind gelb, die Poren blutrot bis orangerot; sie blauen auf Druck. Der Stiel ist dick und bauchig, oben gelb, in der Mitte bis unten karminrot mit rotem Netz. Ring und Volva fehlen. Ältere Exemplare riechen unangenehm nach Aas. Das Fleisch ist weißlich bis blassgelb und blaut im Anschnitt nur mäßig. olivbraun
Lebensraum
Laubbäume, vor allem Eiche und Rotbuche.. Kalkhaltige Böden in wärmebegünstigten Lagen.. Vor allem in wärmeren, tieferen Lagen; in Europa südlich verbreitet.
Saison
Sommer bis Frühherbst.
Wetter und Fruchten
Giftig. Dicker roter Stiel, blasshutig — nach Wärme und Regen unter Eichen, aber nie zum Essen.
Verwechslungsgefahr
Flockenstieliger Hexen-Röhrling: Sein Hut ist dunkelbraun, der Stiel rot beflockt ohne Netz, das Fleisch blaut sofort tiefblau. Netzstieliger Hexen-Röhrling: Sein Hut ist oliv- bis gelbbraun, nie weißgrau, und im Fleisch über den Röhren liegt eine rote Linie. Schönfuß-Röhrling: Er hat gelbe Poren und schmeckt bitter.
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FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Satans-Röhrling: Ist die Art essbar?
Nein, die Art ist giftig. Giftig auch gekocht; verursacht heftige Brechdurchfälle. Bei Verdacht auf eine Vergiftung rufst du sofort den Giftnotruf an (AT 01 406 43 43, DE regionaler Giftnotruf).
Satans-Röhrling: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juni bis September. Partner und Standort: Laubbäume, vor allem Eiche und Rotbuche. Boden: Kalkhaltige Böden in wärmebegünstigten Lagen. Höhenlage: Vor allem in wärmeren, tieferen Lagen; in Europa südlich verbreitet.
Satans-Röhrling: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Schönfuß-Röhrling (Caloboletus calopus, giftig): Er hat gelbe Poren und schmeckt bitter. Weitere Doppelgänger: Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Netzstieliger Hexen-Röhrling.
Wann lohnt sich die Tour?
Giftig. Dicker roter Stiel, blasshutig — nach Wärme und Regen unter Eichen, aber nie zum Essen.