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Start · Arten · Speisemorchel

Speisemorchel (Morchella esculenta)

Referenzfoto: Speisemorchel
Bildnachweis: Archenzo · CC BY-SA · Quelle

Die Speise-Morchel ist ein Frühjahrspilz mit hellem, wabenartig gekammertem Hut, der mit dem Stiel einen einzigen Hohlraum bildet. Sie ist ein begehrter, aber nur gut gegart essbarer Speisepilz.

Wissenschaftlicher Name: Morchella esculenta

Merkmale

Der Hut ist 3 bis 10 cm hoch, rundlich bis eiförmig, gelblich, gräulich bis ockerbraun, mit unregelmäßigen Waben, deren Rippen heller bleiben. Eine Unterseite mit Lamellen oder Röhren gibt es nicht; die Fruchtschicht liegt in den Waben. Der Stiel ist weißlich, kleiig, an der Basis oft verdickt. Hut und Stiel sind innen durchgehend hohl; schneide jede Morchel längs durch. Sie riecht angenehm würzig. Probiere sie nicht roh. Das Fleisch ist wachsartig brüchig und weißlich. cremefarben bis ockergelb

Lebensraum

Esche, Ulme, Obstbäume, auch Pappel; Auwälder, Parks, Gärten.. Kalkhaltige, nährstoffreiche Böden, auch Rindenmulch.. In höheren Gebirgslagen fehlt sie.

Saison

April bis Juni Je nach Witterung örtlich von Februar bis Juli.

Wetter und Fruchten

Bodentemperatur etwa 8–15 °C nach der Schneeschmelze plus Regen: zu heiß und trocken, und das Fenster schließt schnell.

Verwechslungsgefahr

Frühjahrs-Giftlorchel: Ihr Hut ist hirnartig gewunden und rotbraun, innen gekammert und nicht durchgehend hohl. Käppchen-Morchel: Der Hut ist klein und sitzt nur zur Hälfte am langen Stiel, der untere Hutrand steht frei ab. Fingerhut-Verpel: Der glatte bis runzelige Hut sitzt wie ein Fingerhut nur oben am Stiel an.

Weitere Regionen

Speisemorchel · Österreich

Alpen, Voralpen und Beckenlandschaften: starke Höhen- und West-Ost-Gradienten. Steinpilz-Saison oft von den Tallagen bis in die Mittelgebirge gestaffelt — Suchanfragen wie „Steinpilz Karte Österreich“ zielen auf diese Übersicht.

Speisemorchel · Bayern

Vom Alpenrand über den Bayerischen Wald bis Franken: kühle Mittelgebirge und feuchte Staulagen. „Pilzticker Bayern“-ähnliche Aktualität liefert die Live-Wetterkarte, nicht eine einzelne Regionalseite.

Speisemorchel · Baden-Württemberg

Schwarzwald und Schwäbische Alb: Weststau bringt oft mehr Regen als im Rheintal; Saison in den Höhen später.

Speisemorchel · Niederösterreich

Wienerwald, Mostviertel und Waldviertel: Beckenlage oft früher als die Alpen, kontinentale Trockenphasen möglich.

Speisemorchel · Steiermark

Alpenvorland und Mittelgebirge mit Fichte und Buche; Steinpilz- und Eierschwammerl-Fenster stark wetterabhängig.

Speisemorchel · Tirol

Hoher Höhengradient: Täler früher, Hochlagen Wochen später; kurze alpine Fenster.

Speisemorchel · Salzburg

Nordstau der Alpen, oft feuchter als das Innere; Mischwälder in den Voralpen.

Speisemorchel · Wienerwald

Hügeliger Laubmischwald westlich von Wien, milde Beckenlage, Saison oft früher als in den Alpen.

Speisemorchel · Bayerischer Wald

Mittelgebirge mit Fichte und Buche, kühler und feuchter, Saison etwas später als im Alpenvorland.

Speisemorchel · Schwarzwald

Höhenlagen mit Nadelwald, Weststau bringt oft mehr Regen als im Rheintal.

Speisemorchel · Alpen

Höhengradient verschiebt die Saison um Wochen; Täler früher, Hochlagen später.

Speisemorchel · Karpaten

Ausgedehnte Bergwälder, kontinentaler als die Alpen, oft klare Herbstwellen.

Weitere Arten

FAQ

Was zeigt die Karte?

Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.

Kann ich den Pilz essen?

Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.

Speise-Morchel: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Gründlich mindestens 15 Minuten durchgaren; roh und halbgar giftig. Roh giftig; die Frühjahrs-Giftlorchel ist ein gefährlicher Doppelgänger zur gleichen Zeit.

Speise-Morchel: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von April bis Juni. Je nach Witterung örtlich von Februar bis Juli. Partner und Standort: Esche, Ulme, Obstbäume, auch Pappel; Auwälder, Parks, Gärten. Boden: Kalkhaltige, nährstoffreiche Böden, auch Rindenmulch. Höhenlage: In höheren Gebirgslagen fehlt sie.

Speise-Morchel: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Frühjahrs-Giftlorchel (Gyromitra esculenta, tödlich giftig): Ihr Hut ist hirnartig gewunden und rotbraun, innen gekammert und nicht durchgehend hohl. Weitere Doppelgänger: Käppchen-Morchel, Fingerhut-Verpel.

Wann lohnt sich die Tour?

Bodentemperatur etwa 8–15 °C nach der Schneeschmelze plus Regen: zu heiß und trocken, und das Fenster schließt schnell.