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Start · Arten · Kiefern-Steinpilz

Kiefern-Steinpilz (Boletus pinophilus)

Referenzfoto: Kiefern-Steinpilz
Bildnachweis: Archenzo · CC BY-SA · Quelle

Der Kiefern-Steinpilz ist ein kräftiger Steinpilz mit rotbraunem Hut und rötlich überlaufenem Stiel. Er wächst vor allem unter Kiefern auf sandigen, sauren Böden.

Wissenschaftlicher Name: Boletus pinophilus

Merkmale

Der Hut ist 8 bis 25 cm breit, weinrot bis kastanienbraun, jung oft weißlich bereift, fein körnig bis runzelig. Die Röhren sind jung weiß, dann gelblich bis olivgrün, und blauen nicht. Der Stiel ist dick, weißlich bis rötlich braun überlaufen, mit hellem Netz. Ring und Volva fehlen. Er riecht angenehm pilzig. Das Fleisch ist weiß, unter der Huthaut weinrötlich, und verfärbt sich nicht. olivbraun

Lebensraum

Kiefer, sehr selten Fichte.. Nährstoffarme, saure bis neutrale, sandige Böden.. Vom Tiefland bis ins Bergland.

Saison

Sommer bis Herbst, regional früher als der Fichten-Steinpilz.

Wetter und Fruchten

Ähnlich dem Steinpilz, aber an Kiefer gebunden: nach Regen in sandigen Kiefernheiden oft früher sichtbar.

Verwechslungsgefahr

Gemeiner Gallenröhrling: Er hat ein dunkles Stielnetz, rosa Röhren im Alter und schmeckt bitter. Gemeiner Steinpilz: Sein Hut ist heller braun, ohne Weinrot. Maronen-Röhrling: Seine Röhren sind gelb und blauen.

Weitere Regionen

Kiefern-Steinpilz · Österreich

Alpen, Voralpen und Beckenlandschaften: starke Höhen- und West-Ost-Gradienten. Steinpilz-Saison oft von den Tallagen bis in die Mittelgebirge gestaffelt — Suchanfragen wie „Steinpilz Karte Österreich“ zielen auf diese Übersicht.

Kiefern-Steinpilz · Bayern

Vom Alpenrand über den Bayerischen Wald bis Franken: kühle Mittelgebirge und feuchte Staulagen. „Pilzticker Bayern“-ähnliche Aktualität liefert die Live-Wetterkarte, nicht eine einzelne Regionalseite.

Kiefern-Steinpilz · Baden-Württemberg

Schwarzwald und Schwäbische Alb: Weststau bringt oft mehr Regen als im Rheintal; Saison in den Höhen später.

Kiefern-Steinpilz · Niederösterreich

Wienerwald, Mostviertel und Waldviertel: Beckenlage oft früher als die Alpen, kontinentale Trockenphasen möglich.

Kiefern-Steinpilz · Steiermark

Alpenvorland und Mittelgebirge mit Fichte und Buche; Steinpilz- und Eierschwammerl-Fenster stark wetterabhängig.

Kiefern-Steinpilz · Tirol

Hoher Höhengradient: Täler früher, Hochlagen Wochen später; kurze alpine Fenster.

Kiefern-Steinpilz · Salzburg

Nordstau der Alpen, oft feuchter als das Innere; Mischwälder in den Voralpen.

Kiefern-Steinpilz · Wienerwald

Hügeliger Laubmischwald westlich von Wien, milde Beckenlage, Saison oft früher als in den Alpen.

Kiefern-Steinpilz · Bayerischer Wald

Mittelgebirge mit Fichte und Buche, kühler und feuchter, Saison etwas später als im Alpenvorland.

Kiefern-Steinpilz · Schwarzwald

Höhenlagen mit Nadelwald, Weststau bringt oft mehr Regen als im Rheintal.

Kiefern-Steinpilz · Alpen

Höhengradient verschiebt die Saison um Wochen; Täler früher, Hochlagen später.

Kiefern-Steinpilz · Karpaten

Ausgedehnte Bergwälder, kontinentaler als die Alpen, oft klare Herbstwellen.

Weitere Arten

FAQ

Was zeigt die Karte?

Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.

Kann ich den Pilz essen?

Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.

Kiefern-Steinpilz: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Mindestens 15 Minuten garen. Wie alle Steinpilze mit dem Gallenröhrling verwechselbar.

Kiefern-Steinpilz: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juni bis Oktober. Hauptzeit im frühen Herbst. Partner und Standort: Kiefer, sehr selten Fichte. Boden: Nährstoffarme, saure bis neutrale, sandige Böden. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.

Kiefern-Steinpilz: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Gemeiner Gallenröhrling (Tylopilus felleus, ungenießbar): Er hat ein dunkles Stielnetz, rosa Röhren im Alter und schmeckt bitter. Weitere Doppelgänger: Gemeiner Steinpilz, Maronen-Röhrling.

Wann lohnt sich die Tour?

Ähnlich dem Steinpilz, aber an Kiefer gebunden: nach Regen in sandigen Kiefernheiden oft früher sichtbar.