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Start · Arten · Maronenröhrling

Maronenröhrling (Imleria badia)

Referenzfoto: Maronenröhrling
Bildnachweis: Wikipedia · CC BY-SA · Quelle

Der Maronen-Röhrling ist ein häufiger Nadelwaldpilz mit kastanienbraunem Hut und gelben Poren, die auf Druck blaugrün verfärben. Er ist ergiebig, sehr schmackhaft und gut zum Trocknen.

Wissenschaftlicher Name: Imleria badia

Merkmale

Der Hut ist 4 bis 15 cm breit, kastanien- bis dunkelbraun, trocken samtig und bei Nässe schmierig. Die Röhren und Poren sind blassgelb bis olivgelb und blauen auf Druck deutlich. Der Stiel ist zylindrisch, heller braun als der Hut, längs braun gestreift bis marmoriert und ohne Netz. Ring und Volva fehlen. Er riecht und schmeckt mild pilzig. Das Fleisch ist weißlich bis gelblich und blaut im Anschnitt leicht, vor allem über den Röhren. olivbraun

Lebensraum

Fichte, Kiefer, Lärche, seltener Buche.. Saure Böden, oft zwischen Moos und Wurzeln.. Von der Küste bis in die Alpen.

Saison

Juni bis November Hauptsaison von Mitte September bis zum ersten Frost.

Wetter und Fruchten

Verträgt kühlere Nächte besser als der Steinpilz; nach Regen blauen die Röhren oft beim Druck — ein Erkennungsmerkmal, kein Giftzeichen.

Verwechslungsgefahr

Gemeiner Gallenröhrling: Seine Röhren sind weiß bis rosa und blauen nicht, der Stiel trägt ein dunkles Netz. Gemeiner Steinpilz: Er hat ein weißes Stielnetz und nicht blauende Röhren. Gemeiner Rotfußröhrling: Er hat einen rissigen Hut und rötliches Fleisch an der Stielbasis.

Weitere Regionen

Maronenröhrling · Österreich

Alpen, Voralpen und Beckenlandschaften: starke Höhen- und West-Ost-Gradienten. Steinpilz-Saison oft von den Tallagen bis in die Mittelgebirge gestaffelt — Suchanfragen wie „Steinpilz Karte Österreich“ zielen auf diese Übersicht.

Maronenröhrling · Bayern

Vom Alpenrand über den Bayerischen Wald bis Franken: kühle Mittelgebirge und feuchte Staulagen. „Pilzticker Bayern“-ähnliche Aktualität liefert die Live-Wetterkarte, nicht eine einzelne Regionalseite.

Maronenröhrling · Baden-Württemberg

Schwarzwald und Schwäbische Alb: Weststau bringt oft mehr Regen als im Rheintal; Saison in den Höhen später.

Maronenröhrling · Niederösterreich

Wienerwald, Mostviertel und Waldviertel: Beckenlage oft früher als die Alpen, kontinentale Trockenphasen möglich.

Maronenröhrling · Steiermark

Alpenvorland und Mittelgebirge mit Fichte und Buche; Steinpilz- und Eierschwammerl-Fenster stark wetterabhängig.

Maronenröhrling · Tirol

Hoher Höhengradient: Täler früher, Hochlagen Wochen später; kurze alpine Fenster.

Maronenröhrling · Salzburg

Nordstau der Alpen, oft feuchter als das Innere; Mischwälder in den Voralpen.

Maronenröhrling · Wienerwald

Hügeliger Laubmischwald westlich von Wien, milde Beckenlage, Saison oft früher als in den Alpen.

Maronenröhrling · Bayerischer Wald

Mittelgebirge mit Fichte und Buche, kühler und feuchter, Saison etwas später als im Alpenvorland.

Maronenröhrling · Schwarzwald

Höhenlagen mit Nadelwald, Weststau bringt oft mehr Regen als im Rheintal.

Maronenröhrling · Alpen

Höhengradient verschiebt die Saison um Wochen; Täler früher, Hochlagen später.

Maronenröhrling · Karpaten

Ausgedehnte Bergwälder, kontinentaler als die Alpen, oft klare Herbstwellen.

Weitere Arten

FAQ

Was zeigt die Karte?

Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.

Kann ich den Pilz essen?

Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.

Maronen-Röhrling: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Mindestens 15 Minuten garen, nicht roh essen. Unterscheide ihn sicher vom Gallenröhrling; Maronen speichern regional noch radioaktives Cäsium.

Maronen-Röhrling: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juni bis November. Hauptsaison von Mitte September bis zum ersten Frost. Partner und Standort: Fichte, Kiefer, Lärche, seltener Buche. Boden: Saure Böden, oft zwischen Moos und Wurzeln. Höhenlage: Von der Küste bis in die Alpen.

Maronen-Röhrling: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Gemeiner Gallenröhrling (Tylopilus felleus, ungenießbar): Seine Röhren sind weiß bis rosa und blauen nicht, der Stiel trägt ein dunkles Netz. Weitere Doppelgänger: Gemeiner Steinpilz, Gemeiner Rotfußröhrling.

Wann lohnt sich die Tour?

Verträgt kühlere Nächte besser als der Steinpilz; nach Regen blauen die Röhren oft beim Druck — ein Erkennungsmerkmal, kein Giftzeichen.