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Kegelhütiger Knollenblätterpilz (Amanita virosa)
Der Kegelhütige Knollenblätterpilz ist ein rein weißer Wulstling mit kegeligem Hut, flockigem Stiel, Ring und sackartiger Volva. Er enthält Amatoxine und ist tödlich giftig.
Wissenschaftlicher Name: Amanita virosa
Merkmale
Der Hut ist 4 bis 10 cm breit, rein weiß, jung kegelig, später glockig, oft etwas schief, glatt und seidig. Die Lamellen sind rein weiß, frei und bleiben weiß. Der Stiel ist weiß, schlank und deutlich flockig-schuppig, mit dünnem, oft zerrissenem Ring und einer knolligen Basis in einer weißen, häutigen, sackartigen Volva. Keine Geschmacksprobe! Er riecht unangenehm süßlich. Das Fleisch ist weiß und verfärbt sich nicht; mit Kalilauge färbt es sich gelb. weiß
Lebensraum
Fichte, Kiefer, Rotbuche, Birke.. Saure, nährstoffarme Böden.. Vor allem montane Nadelwälder.
Saison
Juli bis Oktober Unter günstigen Bedingungen ab Juni.
Wetter und Fruchten
Tödlich giftig. Rein weiß mit Volva und Ring — Verwechslung mit Champignons und Scheidenstreiflingen.
Verwechslungsgefahr
Weiße Champignons: Champignons haben rosa bis schokoladenbraune, nie rein weiße Lamellen und keine Volva. Junge Stäublinge: Im Längsschnitt zeigen Stäublinge keine Lamellen und keinen Stiel, nur weiße Masse. Frühlings-Knollenblätterpilz: Er hat einen flacheren Hut und einen glatteren Stiel; ebenfalls tödlich.
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FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Ist die Art essbar?
Nein, die Art ist tödlich giftig. Rein weiß und tödlich giftig; wird mit weißen Champignons und jungen Stäublingen verwechselt. Schon der Verdacht auf Verzehr ist ein Notfall: Notruf 144 oder 112 und Giftnotruf.
Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juli bis Oktober. Unter günstigen Bedingungen ab Juni. Partner und Standort: Fichte, Kiefer, Rotbuche, Birke. Boden: Saure, nährstoffarme Böden. Höhenlage: Vor allem montane Nadelwälder.
Kegelhütiger Knollenblätterpilz: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Frühlings-Knollenblätterpilz (Amanita verna, tödlich giftig): Er hat einen flacheren Hut und einen glatteren Stiel; ebenfalls tödlich. Weitere Doppelgänger: Weiße Champignons, Junge Stäublinge.
Wann lohnt sich die Tour?
Tödlich giftig. Rein weiß mit Volva und Ring — Verwechslung mit Champignons und Scheidenstreiflingen.