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Flockenstieliger Hexen-Röhrling (Neoboletus luridiformis)

Referenzfoto: Flockenstieliger Hexen-Röhrling
Bildnachweis: Wikipedia · CC BY-SA · Quelle

Der Flockenstielige Hexen-Röhrling ist ein kräftiger Röhrling mit dunkelbraunem Hut, roten Poren und rot beflocktem Stiel ohne Netz. Sein gelbes Fleisch blaut sofort tief dunkelblau.

Wissenschaftlicher Name: Neoboletus luridiformis

Merkmale

Der Hut ist 5 bis 20 cm breit, dunkelbraun bis schwarzbraun, samtig trocken. Die Röhren sind gelb bis olivgelb, die Poren orangerot bis blutrot; sie blauen auf Druck sofort. Der Stiel ist kräftig, gelb mit dichten, roten Flöckchen und ohne Netz. Ring und Volva fehlen. Er riecht unauffällig. Probiere ihn nicht roh. Das Fleisch ist leuchtend gelb und färbt sich beim Anschnitt sofort tief dunkelblau. olivbraun

Lebensraum

Fichte, Tanne, Rotbuche.. Saure Böden.. Vom Tiefland bis ins Bergland.

Saison

Mai bis Oktober Teils später.

Wetter und Fruchten

Essbar nur gut durchgegart — Rohverzehr meiden. Nach warm-feuchten Phasen oft zahlreich.

Verwechslungsgefahr

Satans-Röhrling: Er hat einen hellgrauen Hut, ein rotes Netz am Stiel und blaut nur mäßig; Geruch nach Aas im Alter. Netzstieliger Hexen-Röhrling: Er hat ein rotes Netz statt Flocken am Stiel. Schönfuß-Röhrling: Er hat gelbe Poren und schmeckt bitter.

Weitere Regionen

Weitere Arten

FAQ

Was zeigt die Karte?

Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.

Kann ich den Pilz essen?

Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.

Flockenstieliger Hexen-Röhrling: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Mindestens 15 Minuten durchgaren, roh giftig. Roh giftig, nur gut gegart essen; nicht mit Satans-Röhrling verwechseln.

Flockenstieliger Hexen-Röhrling: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von Mai bis Oktober. Teils später. Partner und Standort: Fichte, Tanne, Rotbuche. Boden: Saure Böden. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.

Flockenstieliger Hexen-Röhrling: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Satans-Röhrling (Rubroboletus satanas, giftig): Er hat einen hellgrauen Hut, ein rotes Netz am Stiel und blaut nur mäßig; Geruch nach Aas im Alter. Weitere Doppelgänger: Netzstieliger Hexen-Röhrling, Schönfuß-Röhrling.

Wann lohnt sich die Tour?

Essbar nur gut durchgegart — Rohverzehr meiden. Nach warm-feuchten Phasen oft zahlreich.