Karbol-Champignon Agaricus xanthodermus
giftig
Ebenfalls giftig; Hut glatt weiß.
Auf der Karte ansehenAgaricus placomyces Peck · Agaricaceae
Auch: Perlhuhn-Egerling
Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Der Perlhuhn-Champignon hat einen weißlichen Hut mit grau- bis schwarzbraunen Schüppchen und einer dunklen Mitte. Er riecht nach Tinte oder Phenol und verursacht Magen-Darm-Beschwerden.
Giftig wie der Karbol-Champignon; der europäische Pilz heißt korrekt Agaricus moelleri.

Ebenfalls giftig; Hut glatt weiß.
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Er hat braune Schuppen, rötet und riecht angenehm.
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Er wächst auf Wiesen, gilbt nicht und riecht angenehm.
Auf der Karte ansehen| Perlhuhn-Champignon | Karbol-Champignon | Kleiner Wald-Champignon | Wiesen-Champignon | |
|---|---|---|---|---|
| Hut | breit, 5 bis 9 cm | glatt, weiß | breit, 5 bis 10 cm | breit, 3 bis 10 cm |
| Unterseite | Lamellen frei, dicht, jung rosa, später braun bis schwarz | Lamellen jung rosa, später schokoladenbraun | Lamellen jung rosa, später schokoladenbraun | Lamellen rosa, später schokoladenbraun |
| Stiel | weiß, hängender Ring, gilbt beim Reiben | weiß mit großem, hängendem Ring und knolliger Basis | weißlich mit hängendem Ring, an der Basis leicht knollig, ohne Volva | kurz, weiß, schmaler vergänglicher Ring, Basis gerade |
| Konsistenz | Fleisch weiß | Fleisch weiß und gilbt an Hutrand und Stielbasis sofort intensiv | Fleisch rötet rasch blutrot, Geruch angenehm | Fleisch weiß, rötet leicht, gilbt nicht, Geruch angenehm |
| Speisewert | Giftig | Giftig | Essbar | Essbar |
Nährstoffreiche, eher kalkhaltige Böden. Vor allem tiefere Lagen.
Laub- und Mischwälder, Parks.
möglich gut Hauptsaison
Spätsommer.
Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.
Giftnotruf:
Notruf: 112
Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.
Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.
Giftnotruf:
Notruf: 112 · 144
Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.
Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.
Giftnotruf:
Notruf: 144 · 112
Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).
Nicht besonders geschützt.
Salzburg: Sammeln giftiger Pilze verboten.
Rote Liste Deutschland: Ungefährdet
Nein, die Art ist giftig. Giftig wie der Karbol-Champignon; der europäische Pilz heißt korrekt Agaricus moelleri. Bei Verdacht auf eine Vergiftung rufst du sofort den Giftnotruf an (AT 01 406 43 43, DE regionaler Giftnotruf).
Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juli bis Oktober. Spätsommer. Partner und Standort: Laub- und Mischwälder, Parks. Boden: Nährstoffreiche, eher kalkhaltige Böden. Höhenlage: Vor allem tiefere Lagen.
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Karbol-Champignon (Agaricus xanthodermus, giftig): Ebenfalls giftig; Hut glatt weiß. Weitere Doppelgänger: Kleiner Wald-Champignon, Wiesen-Champignon.
Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.