Fliegenpilz (Amanita muscaria)
Der Fliegenpilz ist mit rotem Hut und weißen Flocken der bekannteste Giftpilz. Er lebt vor allem mit Birken und Fichten und enthält Ibotensäure und Muscimol.
Wissenschaftlicher Name: Amanita muscaria
Merkmale
Der Hut ist 8 bis 20 cm breit, scharlach- bis orangerot und mit weißen, abwischbaren Hüllresten besetzt; nach Regen kann er fast kahl und blasser sein. Die Lamellen sind weiß, frei und dicht. Der Stiel ist weiß, mit weißem, hängendem Ring und knolliger Basis, die mit warzigen Gürteln aus Hüllresten besetzt ist. Eine freie, sackartige Volva fehlt. Keine Geschmacksprobe, Wulstlinge probierst du nie. Das Fleisch ist weiß, unter der Huthaut gelblich. weiß
Lebensraum
Birke, Fichte, Kiefer, auch andere Laub- und Nadelbäume.. Bevorzugt saure Böden.. Vom Tiefland bis zur Waldgrenze.
Saison
Juni bis November Hauptsächlich Juli bis Oktober, bis zum Wintereinbruch.
Wetter und Fruchten
Giftig und psychoaktiv — nie sammeln zum Essen. Nach Feuchteperioden auffällig, aber Verwechslungen mit anderen Amaniten sind gefährlich.
Verwechslungsgefahr
Kaiserling: Er hat gelbe Lamellen, einen gelben Stiel und eine weiße, sackartige, freie Volva. Pantherpilz: Er hat einen braunen Hut mit reinweißen Flocken und eine gerandete Knolle. Kirschroter Spei-Täubling: Er hat weder Flocken noch Ring noch Knolle und brüchiges Fleisch.
Weitere Regionen
Fliegenpilz · Wienerwald
Hügeliger Laubmischwald westlich von Wien, milde Beckenlage, Saison oft früher als in den Alpen.
Fliegenpilz · Bayerischer Wald
Mittelgebirge mit Fichte und Buche, kühler und feuchter, Saison etwas später als im Alpenvorland.
Fliegenpilz · Schwarzwald
Höhenlagen mit Nadelwald, Weststau bringt oft mehr Regen als im Rheintal.
Fliegenpilz · Alpen
Höhengradient verschiebt die Saison um Wochen; Täler früher, Hochlagen später.
Fliegenpilz · Karpaten
Ausgedehnte Bergwälder, kontinentaler als die Alpen, oft klare Herbstwellen.
Weitere Arten
FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Fliegenpilz: Ist die Art essbar?
Nein, die Art ist giftig. Giftig und psychoaktiv; von Selbstversuchen ist dringend abzuraten. Bei Verdacht auf eine Vergiftung rufst du sofort den Giftnotruf an (AT 01 406 43 43, DE regionaler Giftnotruf).
Fliegenpilz: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juni bis November. Hauptsächlich Juli bis Oktober, bis zum Wintereinbruch. Partner und Standort: Birke, Fichte, Kiefer, auch andere Laub- und Nadelbäume. Boden: Bevorzugt saure Böden. Höhenlage: Vom Tiefland bis zur Waldgrenze.
Fliegenpilz: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Pantherpilz (Amanita pantherina, giftig): Er hat einen braunen Hut mit reinweißen Flocken und eine gerandete Knolle. Weitere Doppelgänger: Kaiserling, Kirschroter Spei-Täubling.
Wann lohnt sich die Tour?
Giftig und psychoaktiv — nie sammeln zum Essen. Nach Feuchteperioden auffällig, aber Verwechslungen mit anderen Amaniten sind gefährlich.