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Sommer-Steinpilz (Boletus aestivalis)
Der Sommer-Steinpilz ist ein früh erscheinender Steinpilz mit hellbraunem, matt samtigem Hut und einem bis zur Basis reichenden Netz am Stiel. Er wächst unter Eichen und Buchen.
Wissenschaftlicher Name: Boletus aestivalis
Merkmale
Der Hut ist 6 bis 20 cm breit, hell- bis haselnussbraun, trocken, matt und fein samtig, oft felderig rissig. Die Röhren sind jung weiß, dann gelblich bis olivgrün, und blauen nicht. Der Stiel ist hellbraun und trägt ein deutliches, bis zur Basis reichendes Netz. Ring und Volva fehlen. Er riecht angenehm pilzig und schmeckt mild. Das Fleisch ist weiß, fest und verfärbt sich nicht. olivbraun
Lebensraum
Eiche und Rotbuche, auch Hainbuche.. Keine besonderen Ansprüche an den pH-Wert.. Eher wärmere, tiefere Lagen.
Saison
Mai bis Oktober Oft schon ab Mai oder Juni, in warmen Gegenden bis Oktober.
Wetter und Fruchten
Netzstiel und helles Hutfleisch; nach ersten warmen Regenperioden oft vor dem klassischen Steinpilz.
Verwechslungsgefahr
Gemeiner Gallenröhrling: Er hat ein dunkles Stielnetz, rosa Röhren im Alter und schmeckt bitter. Gemeiner Steinpilz: Er hat einen glänzend speckigen Hut und ein Netz nur am oberen Stiel. Satans-Röhrling: Er hat rote Poren und einen rot genetzten Stiel.
Weitere Regionen
Weitere Arten
FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Sommer-Steinpilz: Ist die Art essbar?
Ja, die Art gilt als Speisepilz. Mindestens 15 Minuten garen. Wie alle Steinpilze mit dem Gallenröhrling verwechselbar.
Sommer-Steinpilz: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von Mai bis Oktober. Oft schon ab Mai oder Juni, in warmen Gegenden bis Oktober. Partner und Standort: Eiche und Rotbuche, auch Hainbuche. Boden: Keine besonderen Ansprüche an den pH-Wert. Höhenlage: Eher wärmere, tiefere Lagen.
Sommer-Steinpilz: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Satans-Röhrling (Rubroboletus satanas, giftig): Er hat rote Poren und einen rot genetzten Stiel. Weitere Doppelgänger: Gemeiner Gallenröhrling, Gemeiner Steinpilz.
Wann lohnt sich die Tour?
Netzstiel und helles Hutfleisch; nach ersten warmen Regenperioden oft vor dem klassischen Steinpilz.