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Trompetenpfifferling (Craterellus tubaeformis)

Referenzfoto: Trompetenpfifferling
Bildnachweis: Archenzo · CC BY-SA · Quelle

Der Trompetenpfifferling ist ein kleiner, trichterförmiger Pfifferlingsverwandter mit braungrauem Hut, grauen Leisten und gelbem, hohlem Stiel. Er wächst oft in großen Gruppen im feuchten Nadelwald.

Wissenschaftlicher Name: Craterellus tubaeformis

Merkmale

Der Hut ist 1 bis 5 cm breit, braun bis graubraun, trichterförmig und in der Mitte durchbohrt, mit welligem Rand. Die Unterseite trägt graue bis gelblich graue, gegabelte, herablaufende Leisten. Der Stiel ist gelb bis orangegelb, hohl, oft zusammengedrückt und gefurcht. Ring und Volva fehlen. Er riecht angenehm würzig und schmeckt mild. Das Fleisch ist dünn, elastisch und verfärbt sich nicht. weiß bis cremefarben

Lebensraum

Fichte und Tanne, gelegentlich Laubbäume.. Bodensaure, nährstoffarme, feuchte Böden, oft zwischen Moos.. Vor allem montane Nadelwälder.

Saison

August bis November Bei regnerischem Wetter schon ab Juli.

Wetter und Fruchten

Hohler Stiel und graugelber Hut; braucht anhaltende Feuchte mehr als einen einzelnen Guss.

Verwechslungsgefahr

Starkriechender Trompetenpfifferling: Er hat eine fast glatte, orange bis rosa Unterseite ohne deutliche Leisten und riecht stark nach Mirabellen. Grauer Leistling: Er ist ganz grau bis schwärzlich, auch der Stiel, und hat deutliche Leisten. Nabelinge: Sie haben echte, dünne Lamellen statt Leisten.

Weitere Regionen

Weitere Arten

FAQ

Was zeigt die Karte?

Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.

Kann ich den Pilz essen?

Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.

Trompetenpfifferling: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Gut durchgaren. Er hat graue Leisten, keine Lamellen und keine Röhren.

Trompetenpfifferling: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von August bis November. Bei regnerischem Wetter schon ab Juli. Partner und Standort: Fichte und Tanne, gelegentlich Laubbäume. Boden: Bodensaure, nährstoffarme, feuchte Böden, oft zwischen Moos. Höhenlage: Vor allem montane Nadelwälder.

Trompetenpfifferling: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Nabelinge (Lichenomphalia spec., ungenießbar): Sie haben echte, dünne Lamellen statt Leisten. Weitere Doppelgänger: Starkriechender Trompetenpfifferling, Grauer Leistling.

Wann lohnt sich die Tour?

Hohler Stiel und graugelber Hut; braucht anhaltende Feuchte mehr als einen einzelnen Guss.