Grüner Knollenblätterpilz Amanita phalloides
tödlich giftig
Er hat einen radialfaserigen, olivgrünen Hut ohne Hüllreste und eine lappig abstehende Sackvolva; riecht süßlich, nicht nach Kartoffeln.
Auf der Karte ansehenAmanita citrina Pers. · Amanitaceae
Auch: Gelblicher Knollenblätterpilz, Zitronengelber Knollenblätterpilz
Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Der Gelbe Knollenblätterpilz ist ein blass zitronengelber Wulstling mit flockigen Hüllresten auf dem Hut und einer scharf gerandeten, kugeligen Knolle. Er riecht nach rohen Kartoffeln.
Roh giftig und leicht mit dem tödlichen Grünen Knollenblätterpilz zu verwechseln; nicht essen.

Er hat einen radialfaserigen, olivgrünen Hut ohne Hüllreste und eine lappig abstehende Sackvolva; riecht süßlich, nicht nach Kartoffeln.
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Er ist blaugrün, riecht nach Anis und hat weder Ring noch Knolle.
Auf der Karte ansehen| Gelber Knollenblätterpilz | Grüner Knollenblätterpilz | Grüner Anis-Trichterling | |
|---|---|---|---|
| Hut | breit, 4 bis 10 cm | olivgrün, radialfaserig, ohne Hüllreste | blaugrün |
| Unterseite | Lamellen weiß bis blassgelb, frei | Lamellen weiß | Lamellen weißlich |
| Stiel | weißlich gelb, hängender Ring, große Knolle | weißlich, genattert, mit Ring, knollige Basis in sackartiger Volva | ohne Ring und Knolle |
| Konsistenz | Fleisch weiß | Fleisch weiß, Geruch süßlich | Fleisch weißlich, Geruch nach Anis |
| Speisewert | Giftig | Tödlich giftig | Essbar mit Einschränkung |
Saure, sandige Böden. Vom Tiefland bis ins Bergland.
Kiefer, Fichte, Rotbuche, Eiche.
möglich gut Hauptsaison
Teils schon ab Juni.
Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.
Giftnotruf:
Notruf: 112
Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.
Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.
Giftnotruf:
Notruf: 112 · 144
Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.
Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.
Giftnotruf:
Notruf: 144 · 112
Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).
Nicht besonders geschützt.
Salzburg: Sammeln giftiger Pilze verboten.
Rote Liste Deutschland: Ungefährdet
Nein, die Art ist giftig. Roh giftig und leicht mit dem tödlichen Grünen Knollenblätterpilz zu verwechseln; nicht essen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung rufst du sofort den Giftnotruf an (AT 01 406 43 43, DE regionaler Giftnotruf).
Die Saison reicht in Mitteleuropa von August bis November. Teils schon ab Juni. Partner und Standort: Kiefer, Fichte, Rotbuche, Eiche. Boden: Saure, sandige Böden. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides, tödlich giftig): Er hat einen radialfaserigen, olivgrünen Hut ohne Hüllreste und eine lappig abstehende Sackvolva; riecht süßlich, nicht nach Kartoffeln. Weitere Doppelgänger: Grüner Anis-Trichterling.
Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.