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Grüner Anis-Trichterling

Clitocybe odora (Bull.) P.Kumm. · Tricholomataceae

Auch: Anis-Trichterling

Essbar mit EinschränkungVerwechslungsrisiko: mittel

Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Bestimmung in 5 Schritten

Der Grüne Anis-Trichterling ist ein blaugrüner Trichterling mit starkem Anisgeruch. Er ist gegart als Würzpilz essbar, roh aber giftig.

Hut3 bis 8 cm
SaisonSeptember bis Januar
Sporenpulverweiß bis blassrosa
FamilieTricholomataceae
  1. Hut. Der Hut ist 3 bis 8 cm breit, blaugrün bis graugrün, im Alter verblassend.
  2. Unterseite. Die Lamellen sind weißlich bis blassgrün, leicht herablaufend.
  3. Stiel, Ring und Volva. Der Stiel ist grünlich weiß. Ring und Volva fehlen.
  4. Geruch und Geschmack. Er riecht stark nach Anis.
  5. Verfärbung und Fleisch. Das Fleisch ist weißlich.

Verwechslungsgefahr

Roh giftig, nur gegart und als Würzpilz. Weiße, nach Anis riechende Trichterlinge können giftig sein.

Direkter Vergleich

Grüner Anis-TrichterlingLangstieliger Duft-TrichterlingGelber Knollenblätterpilz
Hutbreit, 3 bis 8 cmweißlich, 2 bis 6 cm, trichterförmigbreit, 4 bis 10 cm
UnterseiteLamellen weißlich bis blassgrün, leicht herablaufendLamellen weißlich, herablaufendLamellen weiß
Stielgrünlich weiß, Ring und Volva fehlenweißlich bis hellbräunlich, langstieligRing und Knolle
KonsistenzFleisch weißlichkeine AngabeFleisch weiß, Geruch nach Kartoffeln
SpeisewertEssbar mit EinschränkungGiftigGiftig

Alle Doppelgänger im Überblick →

Lebensraum & Saison

Laub- und Nadelstreu. Vom Tiefland bis ins Bergland.

Baumpartner

Laub- und Nadelwälder, entlang von Wurzeln.

Saison

möglich gut Hauptsaison

Herbst bis in den Winter.

Pilzregionen mit täglicher Prognose

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Sicherheit

Nie essen ohne sichere Bestimmung. Nur für erfahrene Sammler: Beachte die Einschränkungen und iss im Zweifel nichts.

Hinweise für dein Land

Deutschland

Giftnotruf:

Giftnotruf Berlin030 19240Giftinformationszentrum München089 19240GIZ-Nord Göttingen0551 19240

Notruf: 112

Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Österreich

Giftnotruf:

Vergiftungsinformationszentrale (VIZ)01 406 43 43

Notruf: 112 · 144

Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.

Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.

Schweiz

Giftnotruf:

Tox Info Suisse145

Notruf: 144 · 112

Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).

Naturschutz und Sammelregeln

Nicht besonders geschützt.

Keine artspezifische Regel bekannt.

Rote Liste Deutschland: Ungefährdet

Küche

In kleinen Mengen als Würze. Gut durchgaren, roh giftig.

Gut als Würzpulver. Nur sicher blaugrüne Exemplare nehmen.

Häufige Fragen

Grüner Anis-Trichterling: Ist die Art essbar?

Nur mit Einschränkung. Roh giftig, nur gegart und als Würzpilz. Weiße, nach Anis riechende Trichterlinge können giftig sein. Gut durchgaren, roh giftig.

Grüner Anis-Trichterling: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von September bis Januar. Herbst bis in den Winter. Partner und Standort: Laub- und Nadelwälder, entlang von Wurzeln. Boden: Laub- und Nadelstreu. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.

Grüner Anis-Trichterling: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Langstieliger Duft-Trichterling (Clitocybe fragrans, giftig): Er ist weißlich bis hellbraun ohne Blautöne und kann Muscarin enthalten. Weitere Doppelgänger: Gelber Knollenblätterpilz.

Verwandte Arten

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Quellen

Bildnachweise

Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.

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