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Perlpilz (Amanita rubescens)

Referenzfoto: Perlpilz
Bildnachweis: Wikipedia · CC BY-SA · Quelle

Der Perlpilz ist ein häufiger Wulstling mit rotbraunem Hut, grauweißen bis rosa Flocken und einem gerieften Ring. Typisch ist das an Verletzungen und Fraßstellen weinrot verfärbende Fleisch.

Wissenschaftlicher Name: Amanita rubescens

Merkmale

Der Hut ist 6 bis 15 cm breit, fleischbraun bis rotbraun, mit schmutzig weißen bis rosagrauen Flocken; der Rand ist nicht gerieft. Die Lamellen sind weiß, frei, dicht und werden an Verletzungen rötlich fleckig. Der Stiel ist weißlich bis rosa, mit hängendem, oberseits deutlich gerieftem Ring und knolliger Basis ohne abgesetzte Volva; die Knolle ist oft weinrot fleckig und madig. Keine Geschmacksprobe, Wulstlinge probierst du nie. Das Fleisch ist weiß und rötet langsam weinrot, vor allem in der Stielbasis und an Fraßgängen. weiß

Lebensraum

Buche, Eiche, Fichte, Tanne, Kiefer.. Breites Spektrum, ältere Waldbestände.. Vom Tiefland bis ins Bergland.

Saison

Juni bis Oktober Bei günstigen Bedingungen bis Dezember.

Wetter und Fruchten

Nur gut gekocht; Fleisch rötet. Pantherpilz und andere Amaniten sicher ausschließen.

Verwechslungsgefahr

Pantherpilz: Er hat reinweiße Flocken, einen gerieften Hutrand, einen glatten, ungerieften Ring und eine gerandete Knolle mit Wulst; das Fleisch rötet nie. Grauer Wulstling: Er ist graubraun, sein Fleisch rötet nicht. Grüner Knollenblätterpilz: Er hat einen grünlichen Hut ohne Flocken und eine häutige, sackartige Volva.

Weitere Regionen

Weitere Arten

FAQ

Was zeigt die Karte?

Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.

Kann ich den Pilz essen?

Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.

Perlpilz: Ist die Art essbar?

Nur mit Einschränkung. Roh giftig und leicht mit dem giftigen Pantherpilz zu verwechseln; nur für sichere Kenner. Mindestens 15 Minuten gut durchgaren; roh enthält er hitzelabile Hämolysine und Magen-Darm-Gifte.

Perlpilz: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juni bis Oktober. Bei günstigen Bedingungen bis Dezember. Partner und Standort: Buche, Eiche, Fichte, Tanne, Kiefer. Boden: Breites Spektrum, ältere Waldbestände. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.

Perlpilz: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides, tödlich giftig): Er hat einen grünlichen Hut ohne Flocken und eine häutige, sackartige Volva. Weitere Doppelgänger: Pantherpilz, Grauer Wulstling.

Wann lohnt sich die Tour?

Nur gut gekocht; Fleisch rötet. Pantherpilz und andere Amaniten sicher ausschließen.