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Netzstieliger Hexen-Röhrling (Suillellus luridus)
Der Netzstielige Hexen-Röhrling ist ein Röhrling mit olivbraunem Hut, orangeroten Poren und einem deutlichen roten Netz am Stiel. Er wächst auf Kalk und ist nur gut gegart essbar.
Wissenschaftlicher Name: Suillellus luridus
Merkmale
Der Hut ist 6 bis 15 cm breit, olivbraun bis lederbraun, samtig. Die Poren sind orange bis rot, die Röhren gelb bis olivgrün; über den Röhren zeigt sich im Schnitt eine rote Linie. Alles blaut sofort. Der Stiel ist gelb bis orangerot mit einem deutlichen, rötlichen, langmaschigen Netz. Ring und Volva fehlen. Er riecht unauffällig. Probiere ihn nicht roh. Das Fleisch ist gelb, in der Stielbasis weinrot, und blaut sofort. olivbraun
Lebensraum
Eiche, Linde, Rotbuche, auch Parks und Alleen.. Kalkhaltige Böden.. Vom Tiefland bis ins Bergland.
Saison
Sommer bis Herbst.
Wetter und Fruchten
Nur gut gekocht essbar; Netz auf dem Stiel und starkes Blauen. Satans-Röhrling und andere giftige Röhrlinge ausschließen.
Verwechslungsgefahr
Satans-Röhrling: Er hat einen hellgrauen, weißlichen Hut und einen bauchigen Stiel. Flockenstieliger Hexen-Röhrling: Er hat Flocken statt Netz am Stiel. Schönfuß-Röhrling: Er hat gelbe statt rote Poren und schmeckt bitter.
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FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Netzstieliger Hexen-Röhrling: Ist die Art essbar?
Nur mit Einschränkung. Roh giftig; mit Alkohol können Unverträglichkeiten auftreten. Mindestens 15 Minuten durchgaren, roh giftig.
Netzstieliger Hexen-Röhrling: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juni bis Oktober. Partner und Standort: Eiche, Linde, Rotbuche, auch Parks und Alleen. Boden: Kalkhaltige Böden. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.
Netzstieliger Hexen-Röhrling: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Satans-Röhrling (Rubroboletus satanas, giftig): Er hat einen hellgrauen, weißlichen Hut und einen bauchigen Stiel. Weitere Doppelgänger: Flockenstieliger Hexen-Röhrling, Schönfuß-Röhrling.
Wann lohnt sich die Tour?
Nur gut gekocht essbar; Netz auf dem Stiel und starkes Blauen. Satans-Röhrling und andere giftige Röhrlinge ausschließen.