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Violetter Rötelritterling (Lepista nuda)
Der Violette Rötelritterling ist ein kräftiger, lila bis violetter Lamellenpilz des Spätherbstes, der oft in Ringen wächst. Er ist gegart ein guter Speisepilz mit süßlichem Geruch.
Wissenschaftlicher Name: Lepista nuda
Merkmale
Der Hut ist 5 bis 15 cm breit, jung violett, später bräunlich lila verblassend, glatt und etwas fettig. Die Lamellen sind violett bis lila, dicht und lassen sich leicht vom Hutfleisch lösen. Der Stiel ist violett, faserig, an der Basis oft verdickt und ohne Ring, ohne Volva und ohne Spinnwebschleier. Er riecht süßlich parfümiert. Das Fleisch ist lila bis bläulich weiß und weich. blass rosa
Lebensraum
Nadel- und Laubwälder, auch Wiesen, Gärten und Komposthaufen.. Humusreiche Böden, Laub- und Nadelstreu.. Vom Tiefland bis ins Bergland.
Saison
September bis Dezember Bis zum Spätherbst, bei mildem Wetter auch später.
Wetter und Fruchten
Violettes Fleisch; kältetolerant nach Feuchte. Nur klar bestimmte Exemplare — Verwechslung mit giftigen Rötlingen.
Verwechslungsgefahr
Violette Schleierlinge: Sie haben einen Spinnwebschleier (Cortina) und rostbraunes Sporenpulver; ihre Lamellen lassen sich nicht leicht lösen. Lila Dickfuß: Er riecht unangenehm nach Birne oder Acetylen, hat rostbraune Lamellen und einen Schleier. Schmutziger Rötelritterling: Er ist kleiner und blasser lila.
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FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Violetter Rötelritterling: Ist die Art essbar?
Ja, die Art gilt als Speisepilz. Gut durchgaren, roh unverträglich. Verwechslungsgefahr mit violetten Schleierlingen, die ungenießbar bis giftig sein können; nur gut gegart essen.
Violetter Rötelritterling: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von September bis Dezember. Bis zum Spätherbst, bei mildem Wetter auch später. Partner und Standort: Nadel- und Laubwälder, auch Wiesen, Gärten und Komposthaufen. Boden: Humusreiche Böden, Laub- und Nadelstreu. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.
Violetter Rötelritterling: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Violette Schleierlinge (Cortinarius spec., giftig): Sie haben einen Spinnwebschleier (Cortina) und rostbraunes Sporenpulver; ihre Lamellen lassen sich nicht leicht lösen. Weitere Doppelgänger: Lila Dickfuß, Schmutziger Rötelritterling.
Wann lohnt sich die Tour?
Violettes Fleisch; kältetolerant nach Feuchte. Nur klar bestimmte Exemplare — Verwechslung mit giftigen Rötlingen.