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Gemeiner Rotfußröhrling

Xerocomellus chrysenteron (Bull.) Šutara · Boletaceae

Regional: Rotfußröhrling; auch Rotfüßchen

Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Bestimmung in 5 Schritten

Der Gemeine Rotfußröhrling ist ein häufiger kleiner Röhrling mit felderig rissigem Hut, gelben Poren und rötlichem Stiel. Er ist essbar, aber oft schnell madig oder verschimmelt.

Hut3 bis 8 cm
SaisonJuli bis November
Sporenpulverolivbraun
FamilieBoletaceae
  1. Hut. Der Hut ist 3 bis 8 cm breit, graubraun bis olivbraun, samtig und bald felderig aufreißend, in den Rissen rötlich.
  2. Unterseite. Die Röhren und Poren sind gelb bis olivgelb, oft mit Grünschimmer, und blauen auf Druck.
  3. Stiel, Ring und Volva. Der Stiel ist schlank, oben gelb, unten rot überlaufen, ohne Netz. Ring und Volva fehlen.
  4. Geruch und Geschmack. Er riecht unauffällig und schmeckt mild bis säuerlich.
  5. Verfärbung und Fleisch. Das Fleisch ist gelblich, in der Stielbasis rötlich, und blaut leicht.

Verwechslungsgefahr

Ältere Exemplare sind oft vom giftigen Goldschimmel befallen; nimm nur junge, saubere Pilze.

Direkter Vergleich

Gemeiner RotfußröhrlingSchönfuß-RöhrlingBereifter RotfußröhrlingZiegenlippe
Hutbreit, 3 bis 8 cmbreit, 5 bis 15 cmdunkel, bereiftbreit, 4 bis 10 cm
UnterseitePoren gelb bis olivgelb, oft mit GrünschimmerPoren gelb, blauend auf DruckPoren gelbleuchtend gelbe Poren
Stielschlank, oben gelb, unten rot überlaufen, ohne Netzrot, deutlich genetztgelb, unten rötlich, Ring und Volva fehlengelblich, nur wenig rot
KonsistenzFleisch gelblichFleisch weißlich bis blassgelb und blautFleisch kräftig gelb, ohne Rottöne im StielFleisch weißlich bis gelblich und blaut schwach
SpeisewertEssbarGiftigEssbarEssbar

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Lebensraum & Saison

Keine besonderen Ansprüche. Vom Tiefland bis ins Bergland.

Baumpartner

Laub- und Nadelbäume.

Saison

möglich gut Hauptsaison

Pilzregionen mit täglicher Prognose

Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.

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Chance in deiner Nähe

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Sicherheit

Nie essen ohne sichere Bestimmung. Iss nur Pilze, die du zweifelsfrei bestimmt hast, und gare sie immer gut durch.

Hinweise für dein Land

Deutschland

Giftnotruf:

Giftnotruf Berlin030 19240Giftinformationszentrum München089 19240GIZ-Nord Göttingen0551 19240

Notruf: 112

Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Österreich

Giftnotruf:

Vergiftungsinformationszentrale (VIZ)01 406 43 43

Notruf: 112 · 144

Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.

Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.

Schweiz

Giftnotruf:

Tox Info Suisse145

Notruf: 144 · 112

Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).

Naturschutz und Sammelregeln

Nicht besonders geschützt.

Keine artspezifische Regel bekannt.

Rote Liste Deutschland: Ungefährdet

Küche

In Mischgerichten, gebraten. Gut durchgaren.

Möglich. Weiße bis goldgelbe, pelzige Beläge auf den Röhren zeigen Goldschimmel (Hypomyces chrysospermus); solche Exemplare wegwerfen.

Häufige Fragen

Gemeiner Rotfußröhrling: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Gut durchgaren. Ältere Exemplare sind oft vom giftigen Goldschimmel befallen; nimm nur junge, saubere Pilze.

Gemeiner Rotfußröhrling: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juli bis November. Partner und Standort: Laub- und Nadelbäume. Boden: Keine besonderen Ansprüche. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.

Gemeiner Rotfußröhrling: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Schönfuß-Röhrling (Caloboletus calopus, giftig): Er ist größer und kräftiger, hat ein Netz am roten Stiel und schmeckt bitter. Weitere Doppelgänger: Bereifter Rotfußröhrling, Ziegenlippe.

Verwandte Arten

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Quellen

Bildnachweise

Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.

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