Gezonter Ohrlappenpilz Auricularia mesenterica
ungenießbar
Er hat eine gezonte, struppig behaarte Oberseite und wächst eher dachziegelig an Laubholz.
Auf der Karte ansehenPeziza spec. Dill. · Pezizaceae
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Becherlinge bilden becher- oder schalenförmige Fruchtkörper auf Erde oder Holz. Einzelne Arten sind essbar, viele sind ungenießbar oder roh unverträglich, deshalb nicht ohne sichere Artbestimmung sammeln.
Viele Arten sind ungenießbar oder in ihrem Speisewert unbekannt, roh sind sie unverträglich.

Er hat eine gezonte, struppig behaarte Oberseite und wächst eher dachziegelig an Laubholz.
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Es riecht und schmeckt kaum, sein Sporenpulver ist weiß. Becherlinge sind dagegen brüchig statt gallertig und wachsen meist am Boden.
Auf der Karte ansehen| Becherlinge | Gezonter Ohrlappenpilz | Judasohr | |
|---|---|---|---|
| Hut | 2 bis 10 cm breit, becherförmig | 2 bis 6 cm, muschel- bis ohrförmig, gezont, struppig behaart | 3 bis 10 cm, ohr- bis schalenförmig, rotbraun, samtig |
| Unterseite | Fruchtschicht glatt, innen, außen oft matter | glatt bis aderig, grau bis braun | Fruchtschicht glatt bis aderig gefaltet, glänzend |
| Stiel | Stiel fehlt oder ist nur angedeutet, Ring und Volva fehlen | fehlt, seitlich am Holz angewachsen | fehlt, mit schmaler Ansatzstelle am Holz |
| Konsistenz | brüchig und blass | gallertig, trocken hart | gallertig elastisch, trocken hart |
| Speisewert | Ungenießbar | Ungenießbar | Essbar |
Offene, oft kalkreiche oder nährstoffreiche Böden. Vom Tiefland bis ins Bergland.
Humus, verbranntes Holz, Gartenbeete.
möglich gut Hauptsaison
Nach Regen auf offenen Böden.
Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.
Giftnotruf:
Notruf: 112
Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.
Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.
Giftnotruf:
Notruf: 112 · 144
Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.
Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.
Giftnotruf:
Notruf: 144 · 112
Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).
Speisewert je Art unterschiedlich, viele ungenießbar.
Ohne Artbestimmung nicht für die Küche.
Nein, Becherlinge gelten als ungenießbar. Viele Arten sind ungenießbar oder in ihrem Speisewert unbekannt, roh sind sie unverträglich.
Becherlinge wachsen von März bis November auf offenen, oft kalkreichen oder nährstoffreichen Böden, vor allem nach Regen, auf Humus, verbranntem Holz und in Gartenbeeten.
Verwechseln kann man sie mit dem Judasohr und dem Gezonten Ohrlappenpilz. Das Judasohr riecht und schmeckt kaum und hat weißes Sporenpulver, Becherlinge sind dagegen brüchig statt gallertig und wachsen meist am Boden. Der Gezonte Ohrlappenpilz hat eine gezonte, struppig behaarte Oberseite und wächst eher dachziegelig an Laubholz.
Das Sporenpulver ist weiß. Die Fruchtkörper sind 2 bis 10 cm breit, becherförmig, braun bis olivbraun, glatt bis leicht zottig.
Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.