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Rostroter Lärchen-Röhrling

Suillus tridentinus (Bres.) Singer · Suillaceae

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Bestimmung in 5 Schritten

Der Rostrote Lärchen-Röhrling hat einen zimtbraunen bis orangeroten, faserig eingewachsenen Hut von etwa 5 bis 15 cm, gelbliche, später orangerote Röhren mit eckigen Poren und einen gelb bis orangeroten Stiel. Er wächst ausschließlich bei Lärchen, bevorzugt auf kalkreichen Böden, von Juli bis Oktober.

Hut5 bis 15 cm
SaisonJuli bis Oktober
Sporenpulverbraun bis olivbraun
FamilieSuillaceae
  1. Hut. Der Hut misst etwa 5 bis 15 cm, ist zimtbraun bis orangerot und faserig eingewachsen.
  2. Unterseite. Die Röhren sind gelblich und werden später orangerot, die Poren sind eckig.
  3. Stiel, Ring und Volva. Der Stiel misst etwa 4 bis 11 cm, ist gelb bis orangerot und trägt an der Spitze eine feine Netzzeichnung. Jung ist ein weißer Schleier vorhanden.
  4. Geruch und Geschmack. Der Geruch ist unauffällig, der Geschmack wenig ausgeprägt und mild.
  5. Verfärbung und Fleisch. Das Fleisch ist gelblich.

Verwechslungsgefahr

Der Rostrote Lärchen-Röhrling ist ein essbarer Schmierröhrling, der nur bei Lärchen wächst. Der Geschmack ist wenig ausgeprägt. Der Pfeffer-Röhrling hat ähnliche Farben, schmeckt aber scharf und wächst nicht nur bei Lärchen.

Direkter Vergleich

Rostroter Lärchen-RöhrlingPfeffer-RöhrlingGold-RöhrlingGrauer Lärchen-Röhrling
Hut5 bis 15 cm, zimtbraun bis orangerot, faserigzimt- bis rotbraun, trocken, kleingelb bis orangegelb, schmieriggrau bis graugrünlich, schmierig
Unterseitegelbliche bis orangerote Röhren, eckige Porengelbe bis rostbraune, eckige Porengelbe, eckige Porengraue bis weiße Röhren, weite Poren
Stiel4 bis 11 cm, gelb bis orangerot, Netz an der Spitzegelblich, ohne Netzmit häutigem Ringmit dünnem Ring
Konsistenzweich, schmierigbrüchigweich, schmierigweich, schmierig
SpeisewertEssbarEssbar mit EinschränkungEssbarEssbar

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Lebensraum & Saison

Lärchenwälder und Lärchenforste, bevorzugt auf kalkreichen Böden. Keine verlässlichen Angaben.

Baumpartner

Lärche

Lärche, Mykorrhizapilz.

Saison

möglich gut Hauptsaison

Grobe Angabe, die Fruchtzeit ist witterungsabhängig.

Pilzregionen mit täglicher Prognose

Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.

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Chance in deiner Nähe

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Sicherheit

Nie essen ohne sichere Bestimmung. Iss nur Pilze, die du zweifelsfrei bestimmt hast, und gare sie immer gut durch.

Hinweise für dein Land

Deutschland

Giftnotruf:

Giftnotruf Berlin030 19240Giftinformationszentrum München089 19240GIZ-Nord Göttingen0551 19240

Notruf: 112

Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Österreich

Giftnotruf:

Vergiftungsinformationszentrale (VIZ)01 406 43 43

Notruf: 112 · 144

Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.

Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.

Schweiz

Giftnotruf:

Tox Info Suisse145

Notruf: 144 · 112

Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).

Naturschutz und Sammelregeln

Nicht besonders geschützt.

Küche

Huthaut abziehen, in Scheiben schneiden und braten oder schmoren. Der Geschmack ist wenig ausgeprägt, deshalb als Mischpilz. Mindestens 15 Minuten garen.

Keine gesicherten Angaben zum Trocknen. Die schleimige Huthaut abziehen, sie kann Magenbeschwerden auslösen. Roh unbekömmlich, immer gut garen.

Häufige Fragen

Ist der Rostrote Lärchen-Röhrling essbar?

Ja, er gilt als essbar, der Geschmack ist aber wenig ausgeprägt. Die Huthaut abziehen und gut durchgaren.

Wo wächst er?

Nur bei Lärchen, bevorzugt auf kalkreichen Böden, von Juli bis Oktober.

Wie unterscheide ich ihn vom Pfeffer-Röhrling?

Der Pfeffer-Röhrling schmeckt scharf und ist klein, der Rostrote Lärchen-Röhrling ist größer, schmierig und nur bei Lärchen zu finden.

Verwandte Arten

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Quellen

Bildnachweise

Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.

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