Butterpilz (Suillus luteus)
Der Butterpilz ist ein Kiefernbegleiter mit schleimig braunem Hut, gelben Röhren und einem häutigen, violettlich gefärbten Ring. Er wird viel gesammelt, sein Speisewert ist aber umstritten.
Wissenschaftlicher Name: Suillus luteus
Merkmale
Der Hut ist 4 bis 12 cm breit, schokoladen- bis kastanienbraun, glänzend und bei Feuchtigkeit stark schleimig. Die Röhren und Poren sind gelb bis olivgelb und fein. Der Stiel ist gelblich, oberhalb des Rings drüsig punktiert und trägt einen häutigen, unterseits violettbräunlichen Ring (Manschette); ein Netz fehlt. Er riecht und schmeckt mild. Das Fleisch ist weich, weißlich bis blassgelb und verfärbt sich nicht. ockerbraun
Lebensraum
Kiefer.. Eher saure, nährstoffarme Böden, auch Sand.. Von der Küste bis in alpine Lagen.
Saison
September bis November Einzelne Exemplare schon ab Juni.
Wetter und Fruchten
Schleimiger Hut und Ring; nach Regen unter Kiefer oft massenhaft. Haut abziehen verbessert die Speisequalität.
Verwechslungsgefahr
Körnchen-Röhrling: Er hat keinen Ring, und die jungen Poren scheiden milchige Tröpfchen aus. Ringloser Butterpilz: Er hat keinen Ring und eine rosafarbene Stielbasis; nur auf Kalk. Gold-Röhrling: Er hat einen gelben bis orangen Hut und wächst nur unter Lärchen.
Weitere Regionen
Butterpilz · Wienerwald
Hügeliger Laubmischwald westlich von Wien, milde Beckenlage, Saison oft früher als in den Alpen.
Butterpilz · Bayerischer Wald
Mittelgebirge mit Fichte und Buche, kühler und feuchter, Saison etwas später als im Alpenvorland.
Butterpilz · Schwarzwald
Höhenlagen mit Nadelwald, Weststau bringt oft mehr Regen als im Rheintal.
Butterpilz · Alpen
Höhengradient verschiebt die Saison um Wochen; Täler früher, Hochlagen später.
Butterpilz · Karpaten
Ausgedehnte Bergwälder, kontinentaler als die Alpen, oft klare Herbstwellen.
Weitere Arten
FAQ
Was zeigt die Karte?
Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.
Kann ich den Pilz essen?
Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.
Butterpilz: Ist die Art essbar?
Nur mit Einschränkung. Der Speisewert wird uneinheitlich beurteilt; zieh die schleimige Huthaut ab, sie kann Verdauungsbeschwerden auslösen. Gut durchgaren.
Butterpilz: Wann und wo wächst die Art?
Die Saison reicht in Mitteleuropa von September bis November. Einzelne Exemplare schon ab Juni. Partner und Standort: Kiefer. Boden: Eher saure, nährstoffarme Böden, auch Sand. Höhenlage: Von der Küste bis in alpine Lagen.
Butterpilz: Welche Doppelgänger gibt es?
Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Körnchen-Röhrling (Suillus granulatus, essbar): Er hat keinen Ring, und die jungen Poren scheiden milchige Tröpfchen aus. Weitere Doppelgänger: Ringloser Butterpilz, Gold-Röhrling.
Wann lohnt sich die Tour?
Schleimiger Hut und Ring; nach Regen unter Kiefer oft massenhaft. Haut abziehen verbessert die Speisequalität.