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Krause Kraterelle

Craterellus sinuosus (Fr.) Maire · Hydnaceae

Auch: Krauser Leistling

Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Bestimmung in 5 Schritten

Die Krause Kraterelle ist ein kleiner bis mittelgroßer, hellbrauner Trichterpilz mit krausem, welligem Hutrand und beiger, aderiger Unterseite. Sie wächst vor allem unter Rotbuchen und gilt als essbar. Durch Nährstoffeinträge in Waldböden geht sie zurück.

SaisonAugust bis November
Sporenpulverweißlich bis blass cremefarben
FamilieHydnaceae
  1. Hut. Der Hut ist trichterförmig vertieft, hell lehm- bis sepiabraun, in der Mitte oft etwas filzig. Der Rand ist häufig kraus-wellig geformt.
  2. Unterseite. Die Unterseite ist beige bis beigebraun, jung relativ glatt und später aderig.
  3. Stiel, Ring und Volva. Der Stiel ist hohl, 3 bis 8 cm lang und 3 bis 8 mm dick, sandgelb bis braunbeige, nach unten spitz zulaufend, unregelmäßig rundlich und längsgrubig. Aus einem Stiel können bis zu drei Hütchen wachsen, auch auf dem Hut können sich Sekundärhütchen bilden. Ring und Volva fehlen.
  4. Geruch und Geschmack. Für Geruch und Geschmack liegen keine auffälligen Merkmale vor.
  5. Verfärbung und Fleisch. Das Fleisch ist dünn und hohl.

Verwechslungsgefahr

Die Krause Kraterelle ist hellbraun mit krausem Hutrand und beiger, aderiger Unterseite. Giftige Doppelgänger sind nicht bekannt, die ähnlichen Kraterellen sind essbar.

Direkter Vergleich

Krause KraterelleTotentrompeteGrauer Leistling
Huthell lehm- bis sepiabraun, trichterförmig, Rand kraus-welligschwarzbraun bis grauschwarz, trichterförmigschwarzbräunlich bis aschgrau, glattrandig
Unterseitebeige bis beigebraun, jung glatt, später aderigglatt bis leicht runzelig, graulichgegabelte, aschgraue Leisten
Stielhohl, sandgelb bis braunbeige, längsgrubighohl, in den Hut übergehendrußgrau, ohne Gelbtöne
Konsistenzdünn, hohldünn, brüchigdünn, brüchig
SpeisewertEssbarEssbarEssbar

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Lebensraum & Saison

Mäßig bis deutlich feuchte, eher nährstoffarme Böden, vor allem in Buchenwäldern, seltener in Eichen-Mischwäldern. Keine verlässlichen Angaben.

Baumpartner

RotbucheEiche

Vor allem Rotbuche, auch Eiche und weitere Laubbäume.

Saison

möglich gut Hauptsaison

Grobe Angabe, die Fruchtzeit ist witterungsabhängig.

Pilzregionen mit täglicher Prognose

Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.

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Chance in deiner Nähe

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Sicherheit

Nie essen ohne sichere Bestimmung. Iss nur Pilze, die du zweifelsfrei bestimmt hast, und gare sie immer gut durch.

Hinweise für dein Land

Deutschland

Giftnotruf:

Giftnotruf Berlin030 19240Giftinformationszentrum München089 19240GIZ-Nord Göttingen0551 19240

Notruf: 112

Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Österreich

Giftnotruf:

Vergiftungsinformationszentrale (VIZ)01 406 43 43

Notruf: 112 · 144

Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.

Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.

Schweiz

Giftnotruf:

Tox Info Suisse145

Notruf: 144 · 112

Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).

Naturschutz und Sammelregeln

Durch zunehmenden Nährstoffeintrag in die Waldböden zeigt sie Rückgangstendenzen. Seltene Funde besser stehen lassen.

Küche

Gebraten oder in Soßen. Der Pilz ist dünnfleischig und hohl, vollständig durchgaren. Mindestens 15 Minuten garen.

Keine gesicherten Angaben zum Trocknen.

Häufige Fragen

Ist die Krause Kraterelle essbar?

Ja, sie gilt als essbar. Sie muss wie alle Wildpilze gut durchgegart werden.

Woran erkennt man die Krause Kraterelle?

An dem hellbraunen, trichterförmigen Hut mit krausem Rand, der beigen, aderigen Unterseite und dem hohlen, sandgelb bis braunbeigen Stiel.

Wie unterscheidet sie sich von der Totentrompete?

Die Totentrompete ist dunkel schwarzbraun mit glatter grauer Unterseite, die Krause Kraterelle ist hellbraun mit beiger, aderiger Unterseite.

Wo wächst die Krause Kraterelle?

Als Mykorrhizapilz vor allem bei Rotbuche, auf feuchten, eher nährstoffarmen Böden in Buchenwäldern.

Verwandte Arten

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Quellen

Bildnachweise

Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.

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