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Violettschuppiger Pfifferling

Cantharellus amethysteus (Quél.) Sacc. · Hydnaceae

Regional: Amethyst-Eierschwammerl; auch Amethyst-Pfifferling

Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Bestimmung in 5 Schritten

Der Violettschuppige Pfifferling ähnelt dem Echten Pfifferling, trägt aber feine violette Schüppchen auf dem Hut. Er wächst auf sauren Böden in Buchen-, Tannen- und Fichtenwäldern.

Hut3 bis 10 cm
SaisonJuli bis August
Sporenpulverblass cremefarben bis rosa
FamilieHydnaceae
  1. Hut. Der Hut ist 3 bis 10 cm breit, gelb mit feinen, violetten bis lilabraunen Schüppchen.
  2. Unterseite. Die Unterseite trägt gelbe, gegabelte Leisten statt Lamellen.
  3. Stiel, Ring und Volva. Der Stiel ist gelb, voll. Ring und Volva fehlen.
  4. Geruch und Geschmack. Er riecht fruchtig nach Aprikose.
  5. Verfärbung und Fleisch. Das Fleisch ist weißlich und gilbt bis rötet leicht.

Verwechslungsgefahr

Wie alle Pfifferlinge geschützt; nur geringe Mengen für den Eigenbedarf.

Direkter Vergleich

Violettschuppiger PfifferlingDunkler ÖlbaumtrichterlingFalscher PfifferlingEchter Pfifferling
Hutbreit, 3 bis 10 cm, violett beschupptbreit, 5 bis 12 cmbreit, 2 bis 8 cmohne violette Schüppchen
Unterseitegelbliche, gegabelte Leisten statt Lamellenechte Lamellendünne, echte Lamellenstumpfe, gegabelte Leisten, weit herablaufend, in Hutfarbe
Stielgelb, voll, Ring und Volva fehlenorange, büschelig verwachsenorangebräunlich, oft dunkler, Ring und Volva fehlenvoll, gelb, nach unten verjüngt, nicht abgesetzt
KonsistenzFleisch weißlich, gilbt bis rötet leichtFleisch gelblich bis orangeFleisch weichFleisch weißlich bis blassgelb
SpeisewertEssbarGiftigUngenießbarEssbar

Alle Doppelgänger im Überblick →

Lebensraum & Saison

Basen- und nährstoffarme, saure Böden über Silikat und Sandstein. Vom Hügelland bis ins Bergland.

Baumpartner

RotbucheTanneFichte

Rotbuche, Tanne, Fichte.

Saison

möglich gut Hauptsaison

Vereinzelt schon im Juni oder noch im September.

Pilzregionen mit täglicher Prognose

Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.

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Chance in deiner Nähe

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Sicherheit

Nie essen ohne sichere Bestimmung. Iss nur Pilze, die du zweifelsfrei bestimmt hast, und gare sie immer gut durch.

Hinweise für dein Land

Deutschland

Giftnotruf:

Giftnotruf Berlin030 19240Giftinformationszentrum München089 19240GIZ-Nord Göttingen0551 19240

Notruf: 112

Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Österreich

Giftnotruf:

Vergiftungsinformationszentrale (VIZ)01 406 43 43

Notruf: 112 · 144

Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.

Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.

Schweiz

Giftnotruf:

Tox Info Suisse145

Notruf: 144 · 112

Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).

Naturschutz und Sammelregeln

Besonders geschützt nach BArtSchV Anlage 1 (Cantharellus spp.); geringe Mengen für den eigenen Bedarf erlaubt.

Kärnten: Eierschwammerl nur vom 15. Juni bis 30. September.

Rote Liste Deutschland: Ungefährdet

Küche

Wie Pfifferling. Gut durchgaren.

Eher einfrieren.

Häufige Fragen

Violettschuppiger Pfifferling: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Gut durchgaren. Wie alle Pfifferlinge geschützt; nur geringe Mengen für den Eigenbedarf.

Violettschuppiger Pfifferling: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juli bis August. Vereinzelt schon im Juni oder noch im September. Partner und Standort: Rotbuche, Tanne, Fichte. Boden: Basen- und nährstoffarme, saure Böden über Silikat und Sandstein. Höhenlage: Vom Hügelland bis ins Bergland.

Violettschuppiger Pfifferling: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Dunkler Ölbaumtrichterling (Omphalotus olearius, giftig): Er wächst büschelig an Holz und hat echte Lamellen. Weitere Doppelgänger: Echter Pfifferling, Falscher Pfifferling.

Verwandte Arten

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Quellen

Bildnachweise

Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.

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