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Austernseitling (Pleurotus ostreatus)

Referenzfoto: Austernseitling
Bildnachweis: Wikipedia · CC BY-SA · Quelle

Der Austern-Seitling wächst dachziegelig an Laubholz und hat muschelförmige, graue bis blaugraue Hüte mit herablaufenden Lamellen. Wild fruchtet er vor allem nach Frost, als Zuchtpilz ist er das ganze Jahr erhältlich.

Wissenschaftlicher Name: Pleurotus ostreatus

Merkmale

Der Hut ist 5 bis 20 cm breit, muschel- bis zungenförmig, grau, braungrau bis blauschwarz, glatt. Die Lamellen sind weiß bis grauweiß und laufen weit am Stiel herab. Der Stiel ist kurz, seitlich, an der Basis zottig behaart oder fehlt fast ganz. Ring und Volva fehlen. Er riecht angenehm pilzig und schmeckt mild. Das Fleisch ist weiß, fest bis zäh und verfärbt sich nicht. weiß bis blass lilagrau

Lebensraum

Laubholz, vor allem Rotbuche, seltener Nadelholz.. Stämme, Stümpfe und dicke Äste.. Vom Tiefland bis ins Bergland.

Saison

Oktober bis März Wild vor allem nach Frost im Spätherbst und Winter, verwilderte Zuchtformen ganzjährig.

Wetter und Fruchten

Seitlinge an Holz; nach Frost und Tauwetter oft Schübe. Giftige Holzbewohner ausschließen.

Verwechslungsgefahr

Ohrförmiger Seitling: Er ist rein weiß, dünnfleischig und wächst an Nadelholz; in Japan wurde er 2004 mit tödlichen Vergiftungen in Verbindung gebracht. Gelbstieliger Muschelseitling: Er hat einen olivgrünen Hut, gelbliche Lamellen und einen gelben Stiel. Lungen-Seitling: Er ist heller, ohne Blautöne, dünnfleischiger und erscheint ohne Frost.

Weitere Regionen

Weitere Arten

FAQ

Was zeigt die Karte?

Wetterbasierte Fund-Chancen, keine Garantie, dass am gewählten Punkt Fruchtkörper stehen.

Kann ich den Pilz essen?

Nein — diese Seite ersetzt keine Bestimmung. Bei Unsicherheit stehen lassen oder eine Pilzberatung fragen.

Austern-Seitling: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Gut durchgaren. Wildfunde an Nadelholz und rein weiße, dünne Seitlinge nicht sammeln.

Austern-Seitling: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von Oktober bis März. Wild vor allem nach Frost im Spätherbst und Winter, verwilderte Zuchtformen ganzjährig. Partner und Standort: Laubholz, vor allem Rotbuche, seltener Nadelholz. Boden: Stämme, Stümpfe und dicke Äste. Höhenlage: Vom Tiefland bis ins Bergland.

Austern-Seitling: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Ohrförmiger Seitling (Pleurocybella porrigens, giftig): Er ist rein weiß, dünnfleischig und wächst an Nadelholz; in Japan wurde er 2004 mit tödlichen Vergiftungen in Verbindung gebracht. Weitere Doppelgänger: Gelbstieliger Muschelseitling, Lungen-Seitling.

Wann lohnt sich die Tour?

Seitlinge an Holz; nach Frost und Tauwetter oft Schübe. Giftige Holzbewohner ausschließen.