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Hainbuchen-Raufuß

Leccinum carpini (R.Schulz) M.M.Moser ex D.A.Reid · Boletaceae

Regional: Grauhederl; auch Hainbuchen-Röhrling

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Bestimmung in 5 Schritten

Der Hainbuchen-Raufuß ist ein Raufußröhrling mit runzeligem, olivbraunem Hut, der unter Hainbuchen wächst. Sein Fleisch verfärbt sich beim Anschneiden über rosa bis grauviolett und schwärzlich.

Hut4 bis 12 cm
SaisonJuni bis Oktober
Sporenpulverolivbraun
FamilieBoletaceae
  1. Hut. Der Hut ist 4 bis 12 cm breit, graubraun bis olivbraun, runzelig bis grubig und im Alter oft felderig rissig.
  2. Unterseite. Die Röhren sind weißlich bis grau und dunkeln auf Druck.
  3. Stiel, Ring und Volva. Der Stiel ist weißlich mit dunklen, schwärzlichen Schuppen. Ring und Volva fehlen.
  4. Geruch und Geschmack. Er riecht und schmeckt mild.
  5. Verfärbung und Fleisch. Das Fleisch verfärbt sich beim Anschnitt über rosa grau nach violettschwarz.

Verwechslungsgefahr

Die Leccinum-Gattung ist in Deutschland besonders geschützt; nur geringe Mengen für den Eigenbedarf.

Direkter Vergleich

Hainbuchen-RaufußGemeiner GallenröhrlingGemeiner Birkenpilz
Hutbreit, 4 bis 12 cmbreit, 5 bis 15 cmbreit, 5 bis 15 cm
UnterseiteRöhren weißlich bis grau, dunkelnd auf DruckRöhren jung weiß, später rosaRöhren weißlich bis grauweiß
Stielweißlich mit dunklen, schwärzlichen Schuppen, Ring und Volva fehlenNetz statt Schuppen am Stielschlank, weiß bis grau und mit schwarzen bis dunkelbraunen Schuppen
KonsistenzFleisch verfärbt über rosa nach grauFleisch weiß und verfärbt sich kaumFleisch weiß, kaum verfärbend
SpeisewertEssbarUngenießbarEssbar

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Lebensraum & Saison

Lehmige Böden, Parks und Wälder. Tiefere Lagen.

Baumpartner

HainbucheHasel

Hainbuche, seltener Hasel.

Saison

möglich gut Hauptsaison

Pilzregionen mit täglicher Prognose

Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.

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Sicherheit

Nie essen ohne sichere Bestimmung. Iss nur Pilze, die du zweifelsfrei bestimmt hast, und gare sie immer gut durch.

Hinweise für dein Land

Deutschland

Giftnotruf:

Giftnotruf Berlin030 19240Giftinformationszentrum München089 19240GIZ-Nord Göttingen0551 19240

Notruf: 112

Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.

Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.

Österreich

Giftnotruf:

Vergiftungsinformationszentrale (VIZ)01 406 43 43

Notruf: 112 · 144

Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.

Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.

Schweiz

Giftnotruf:

Tox Info Suisse145

Notruf: 144 · 112

Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).

Naturschutz und Sammelregeln

Besonders geschützt nach BArtSchV Anlage 1 (Leccinum spp.); geringe Mengen für den eigenen Bedarf erlaubt.

Keine artspezifische Regel bekannt.

Rote Liste Deutschland: Ungefährdet

Küche

Gebraten oder in Mischgerichten; das Fleisch wird beim Garen dunkel. Mindestens 15 Minuten gut durchgaren.

Möglich.

Häufige Fragen

Hainbuchen-Raufuß: Ist die Art essbar?

Ja, die Art gilt als Speisepilz. Mindestens 15 Minuten gut durchgaren. Die Leccinum-Gattung ist in Deutschland besonders geschützt; nur geringe Mengen für den Eigenbedarf.

Hainbuchen-Raufuß: Wann und wo wächst die Art?

Die Saison reicht in Mitteleuropa von Juni bis Oktober. Partner und Standort: Hainbuche, seltener Hasel. Boden: Lehmige Böden, Parks und Wälder. Höhenlage: Tiefere Lagen.

Hainbuchen-Raufuß: Welche Doppelgänger gibt es?

Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Gemeiner Gallenröhrling (Tylopilus felleus, ungenießbar): Er hat ein Netz statt Schuppen am Stiel und schmeckt bitter. Weitere Doppelgänger: Gemeiner Birkenpilz.

Verwandte Arten

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Quellen

Bildnachweise

Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.

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