Laubwald-Rotkappe Leccinum aurantiacum
essbar
Sie lebt mit Eichen, die Espen-Rotkappe ist streng an Espen gebunden. Das stärkste Trennmerkmal ist der Baumpartner. Ebenfalls essbar.
Auf der Karte ansehenLeccinum albostipitatum den Bakker & Noordel. · Boletaceae
Auch: Weißstielige Rotkappe
Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Die Espen-Rotkappe oder Weißstielige Rotkappe ist ein stattlicher Raufußröhrling mit orange bis orangebraunem, feinfilzigem Hut und weißem, schuppigem Stiel. Sie ist streng an Espen gebunden und gilt als essbar.
Die Espen-Rotkappe ist ein Röhrling mit orange bis rotbraunem Hut und schuppigem Stiel und streng an Espen gebunden. Alle Raufußröhrlinge sind essbar, die ähnlichen Rotkappen sind ebenfalls Speisepilze. Roh sind sie unbekömmlich.

Sie lebt mit Eichen, die Espen-Rotkappe ist streng an Espen gebunden. Das stärkste Trennmerkmal ist der Baumpartner. Ebenfalls essbar.
Auf der Karte ansehenSie wächst bei Birken, hat einen deutlich schwarzschuppigen Stiel und färbt sich an Druckstellen direkt schwärzlich, ohne vorher zu röten. Ebenfalls essbar.
| Espen-Rotkappe | Laubwald-Rotkappe | Birken-Rotkappe | |
|---|---|---|---|
| Hut | gelborange bis orangebraun, 5 bis 20 cm, feinfilzig | orangerot bis rotbraun, feinfilzig | orange bis rotbraun |
| Unterseite | enge, weißliche bis cremegraue Röhren | enge, weißliche bis cremegraue Röhren | weißliche bis graue Röhren |
| Stiel | weiß mit Schuppen, später ziegelorange | weiß mit dunkleren Schuppen | weiß, mit schwarzen Schuppen |
| Konsistenz | fest, Fleisch läuft violett an | fest, bei Alter schwammig | fest, im Alter weicher |
| Speisewert | Essbar | Essbar | Essbar |
Bei Espen, in und neben Wäldern, auf Böden, die Espen tragen. Keine verlässlichen Angaben.
Espe (Zitterpappel), streng gebunden.
möglich gut Hauptsaison
Grobe Angabe, sie folgt den Beständen der Espe.
Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.
Wie gut stehen die Chancen auf diese Art gerade dort, wo du bist? Wir berechnen es aus Wetter, Bodenfeuchte, Höhe und Wald an deinem Standort.
Giftnotruf:
Notruf: 112
Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.
Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.
Giftnotruf:
Notruf: 112 · 144
Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.
Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.
Giftnotruf:
Notruf: 144 · 112
Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).
Nicht besonders geschützt.
Gebraten, geschmort oder in Soßen. Das Fleisch kann beim Garen dunkel werden. Mindestens 15 Minuten garen.
Keine gesicherten Angaben zum Trocknen. Roh unbekömmlich.
Ja, sie ist essbar. Alle Raufußröhrlinge gelten als essbar. Wie alle Wildpilze nur gut durchgegart essen.
An dem orange bis orangebraunen, feinfilzigen Hut, dem weißen Stiel mit Schuppen, dem violett anlaufenden Fleisch und dem Wuchs bei Espen.
Hauptsächlich durch den Baumpartner: Laubwald-Rotkappe bei Eiche, Birken-Rotkappe bei Birke, Espen-Rotkappe nur bei Espe. Die Birken-Rotkappe hat zusätzlich einen deutlich schwarzschuppigen Stiel.
Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.