Kirschroter Spei-Täubling Russula emetica
giftig
Er hat einen roten Hut, weiße Lamellen und schmeckt brennend scharf. Er wächst meist bei Nadelbäumen oder in feuchten Wäldern. Giftig, verursacht Magen-Darm-Beschwerden.
Auf der Karte ansehenRussula spec. Pers. · Russulaceae
Auch: Täublinge, Milde Täublinge
Wo wächst er gerade? Zur Karte Pilzalarm für diese Art Wie Pilzalarm funktioniert

Täublinge haben einen flachen bis gewölbten Hut, brüchige Lamellen und einen brüchigen, ringlosen Stiel. Bei Birken wachsen milde, essbare Arten und scharfe, giftige oder ungenießbare Arten nebeneinander. Dieser Steckbrief beschreibt die Gruppe der milden Birken-Täublinge und gilt nur nach sicherer Bestimmung bis zur Art.
Gruppensteckbrief: Täublinge sind eine große Gattung mit vielen guten Speisepilzen, aber auch scharf schmeckenden, giftigen oder ungenießbaren Arten. Bei Birken wachsen milde, essbare Arten und scharfe Doppelgänger wie der Birken-Speitäubling. Eine Geschmacksprobe ist Pflicht, dennoch sollte die Art bis zur Art bestimmt werden.

Er hat einen roten Hut, weiße Lamellen und schmeckt brennend scharf. Er wächst meist bei Nadelbäumen oder in feuchten Wäldern. Giftig, verursacht Magen-Darm-Beschwerden.
Auf der Karte ansehenEr wächst bei Birken, ist rosa bis rötlich gefärbt und schmeckt scharf. Die Geschmacksprobe trennt ihn von milden Arten. Giftig.

Er wächst bei Birken, hat einen rot, violett, grün oder gelb gemischten Hut und schmeckt schärflich. Ungenießbar.
Auf der Karte ansehen| Milde Birken-Täublinge | Kirschroter Spei-Täubling | Birken-Speitäubling | Vielfarbiger Täubling | |
|---|---|---|---|---|
| Hut | je nach Art grün, violett, rot oder gelb, gewölbt bis flach | kirsch- bis blutrot, glänzend | blass rosa bis rötlich | gemischt rot, violett, grünlich und gelblich |
| Unterseite | brüchige, weiße bis cremefarbene Lamellen | rein weiße Lamellen | weiße bis cremefarbene Lamellen | cremefarbene bis gelbliche Lamellen |
| Stiel | fest, brüchig, ohne Ring und Scheide | weiß, brüchig | weiß, brüchig | weiß, brüchig |
| Konsistenz | brüchig | brüchig | brüchig | brüchig, schärflich |
| Speisewert | Essbar | Giftig | Giftig | Ungenießbar |
Birkenwälder, Moore, Heiden, Waldränder. Keine verlässlichen Angaben.
Birke, Mykorrhizapilze, je nach Art auch andere Bäume.
möglich gut Hauptsaison
Grobe Angabe, die Fruchtzeit ist je nach Art und Witterung unterschiedlich.
Für diese Art gibt es noch keine Fundzahlen je Region. Die Länderseiten führen zu allen Regionen mit täglicher Prognose.
Wie gut stehen die Chancen auf diese Art gerade dort, wo du bist? Wir berechnen es aus Wetter, Bodenfeuchte, Höhe und Wald an deinem Standort.
Giftnotruf:
Notruf: 112
Pilzberatung: DGfM: Pilzsachverständige finden. Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie.
Sammelregeln: Nicht besonders geschützte Pilze in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf, sofern kein Schutzgebiet oder Verbot entgegensteht. Bestimmte besonders geschützte Speisepilze (z. B. Steinpilz, Pfifferling, Birkenpilz) dürfen in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.
Giftnotruf:
Notruf: 112 · 144
Pilzberatung: Österreichische Mykologische Gesellschaft (ÖMG), Pilzberatung. Pilzberatung der ÖMG oder regionale Beratungsstellen, etwa Marktämter.
Sammelregeln: Höchstens 2 kg Pilze pro Person und Tag, wenn der Waldeigentümer das Sammeln nicht untersagt hat; organisierte Sammelveranstaltungen sind verboten. Zusätzlich Landesregeln (Sammelzeiten, Schonzeiten), z. B. Kärnten, Tirol, Vorarlberg, Salzburg.
Giftnotruf:
Notruf: 144 · 112
Pilzberatung: VAPKO: Pilzkontrollstelle finden. Amtliche Pilzkontrollstellen der Gemeinden und Kantone (VAPKO-Verzeichnis).
Nicht besonders geschützt, einzelne Arten stehen auf Roten Listen.
Nur sicher bis zur Art bestimmte, milde Täublinge verwenden, als Mischpilz in Pfannengerichten oder Soßen. Mindestens 15 Minuten garen.
Keine gesicherten Angaben zum Trocknen. Täublingsregel nur für Täublinge und Milchlinge: Scharfe Arten nicht essen. Die Regel gilt nicht für andere Pilzgruppen. Die Geschmacksprobe ersetzt nicht die Bestimmung bis zur Art. Roh unbekömmlich, immer gut garen.
Viele sind es, aber nicht alle. Milde bis leicht scharfe Täublinge gelten als essbar, scharfe als ungenießbar oder giftig. Vor dem Essen sicher bestimmen.
Ein kleines Stück roh kauen und ausspucken. Schmeckt es mild, ist die Art essbar, schmeckt es scharf, nicht verwenden. Die Regel gilt nur für Täublinge und Milchlinge.
Ja, wenn man auf Ring und Scheide nicht achtet. Täublinge haben beides nie, ihr Fleisch ist brüchig.
Kein Ersatz für eine persönliche Pilzkontrolle. Angaben ohne Gewähr. Stand: 17.10.2026.